Optimismus in Zeiten von Seuche und Beklommenheit

Eigentlich ist es das Anliegen meines Blogs reale Themen zumeist hinter dem Rollenspiel anzustellen. Allerdings erscheint es angesichts der Omnipräsenz der aktuellen Corona-Lage in Deutschland (und weltweit) schwierig, es auszublenden. Zumal man ja auch merkt, dass auch das Rollenspiel tangiert wird, entfallen doch offenbar in den nächsten Wochen einige Conventions, gleiches gilt für viele Aktionen im Rahmen des Gratisrollenspieltags an diesem Wochenende. Sicherlich sind das Marginalien angesichts der Tatsache, dass es viele Menschen gibt, für die es wirklich um eine konkrete gesundheitliche Bedrohung geht und eben nicht nur um den Entfall von etwas Spielvergnügen und Einschränkung von Sozialkontakten.

Trotzdem wird aber offenbar ein Großteil von uns in den nächsten Wochen verspüren, dass die Normalität derzeit ein gutes Stück entfernt ist. Sei es, dass die Nachrichten – oft auch recht reißerisch formuliert – ein unbehagliches Gefühl erzeugen, sei es, dass man von vielen Alltagsgewohnheiten zumindest temporal Abstand nehmen muss.

Viele von uns werden wohl vornehmlich in den eigenen vier Wänden bleiben, auch weil sich ja bei nicht wenigen das Arbeitsleben dorthin verschieben wird. Mir geht es ähnlich und der Gedanke fühlt sich sicherlich etwas merkwürdig an, spätestens dann, wenn draußen bald der Frühling spürbarer werden wird.

Ablenkung tut da sicher not und in der Hinsicht hoffe ich, dass sie auch im Bereich DSA in den kommenden Wochen an den üblichen Anlaufstellen trotz des Stillstandes in vielen anderen Lebensbereichen einiges ergeben wird, so wie beispielsweise am Wochenende viele Leute Online-Spielrunden angeboten haben.

Auch ich werde – soweit dies für mich als Alleinschreiber machbar ist – versuchen weiterhin eine gute Veröffentlichungsfrequenz aufrechtzuerhalten, um ein klein wenig Lesestoff zu schaffen. Immerhin dürften sich einige Rezensionen ergeben, gerade lese ich mit Elfenkrieg den lange erwarteten neuen Phileasson-Roman, außerdem trudelt in der kommenden Woche das Kinderbuch Mischa, der Wolf und der Goblin ein und am Ende des Monates hoffe ich noch auf das Aventurische Pandämonium 2. Außerdem wurde unlängst der Wunsch geäußert, dass es schön wäre, auch eine Rezension der Heldenwerk-Archive 2 und 3 zu veröffentlichen, was mir irgendwie durchgerutscht ist. Zudem habe ich auch noch einen längeren Text in petto, der seit ewigen Zeiten auf meiner Festplatte liegt. Zuletzt habe ich vor geraumer Zeit den Überblicks-Bereich der Rezensionen aktualisiert (mit Dank an den werten Nottel, bekannt von Nandurion und Nuntiovolo), so dass auch hier jetzt wieder eine vollständige Auswahl vorliegt, falls jemand etwas Lesestoff braucht oder nach einer Empfehlung für ein Abenteuer sucht. Falls dann noch etwas Zeit ist, werde ich auch nochmal einen neugierigen Blick in mein Regal werfen, um geeignete Kandidaten für einen Retro-Check zu finden, dort schlummern immer noch einige Schätzchen.

Ich bin mir außerdem sicher, dass auch sonst im DSA-Kosmos viel zu finden sein wird, was in den aktuellen Krisenzeiten für den einen oder anderen Moment der Ablenkung sorgen kann und natürlich auch in allen anderen Hobbybereichen. Ich kann nur raten, auch jetzt zu versuchen, Optimismus beizubehalten und zu versuchen, sich mit möglichst vielen normalen Dingen zu beschäftigen, vor allem mit solchen, die Spaß bereiten. Gute Anlaufstellen sind u.a.: Nandurion, Nuntiovolo, PnPNews, Orkenspalter, DSA-Forum, Tanelorn, Teilzeithelden, RSP-Blogs, um nur einige zu nennen.

Als kleine Tipp halte ich es außerdem für ratsam, auch die Branchen zu unterstützen, die – anders als z.B. der Milliardenmarkt Bundesliga – nicht so im Fokus stehen, gerade für den Kulturbereich sind beispielsweise Messeausfälle eine echte Katastrophe. Wer also ein paar Euro übrig hat, sollte vielleicht darüber nachdenken, ob man diesen nicht in geeigneten Lesestoff aus einem Kleinverlag investieren möchte.

Allen Lesern wünsche ich genau diesen Optimismus und natürlich vor allem eine gute Gesundheit! Mein besonderer Dank gilt all denen, die gerade besonderen Einsatz für uns alle leisten, u.a. dem Personal im medizinischen Bereich oder den Menschen, die uns mit den lebensnotwendigen Bedarfsmitteln versorgen.

Beste Grüße

Engor

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