Gebrauchte DSA-Abenteuer – ein teures Vergnügen?

Vorbemerkung: DSA ist seit jeher ein Hobby, das mitunter an den Geldbeutel geht. Das liegt nicht unbedingt daran, dass die jeweiligen Lizenzbesitzer (früher Schmidt Spiele und Fanpro, heute Ulisses Spiele) unrealistische Preise verlangt haben, sondern u.a. an der schieren Menge der Produkte, deren Wertigkeit sich heute mit der Zeit durch immer mehr Hardcover, dick gefüllte Boxen und Vollfarbigkeit geändert hat. Interessant ist aber auch der Blick auf diejenigen Hefte und Produkte, die heute vergriffen sind und die man nur noch auf dem Sekundärmarkt erhält. Hier gibt es tatsächlich einige Auffälligkeiten, von erstaunlichen Wucherpreisen bis hin zu Sachen, die einem förmlich nachgeworfen werden.

Wert misst sich nach Seltenheit

Beispielsweise fällt auf, dass bei der Preisgestaltung auf gängigen Plattformen wie eBay, aber auch bei Privatverkäufen in sozialen Netzwerken nicht unbedingt das Alter das wichtigste Kriterium bei der Preisgestaltung ist. Beispielsweise erhält man viele der Klassiker aus den 80er Jahren und den frühen 90ern für Beträge zwischen 10 bis 20 Euro. Ich finde beispielsweise gerade Verrat auf Arras de Mott und Das Schiff der verlorenen Seelen für 9,99 Euro, Unter dem Nordlicht und Tödlicher Wein (nicht in der Neuauflage, sondern im Original) für 10,99 Euro, Im Dschungel von Kun Kau Peh für 12,00 Euro oder Wenn der Zirkus kommt für 13,99 Euro. Grund dafür ist sicherlich vor allem die andere Auflagenstärke, gerade in den Anfangsjahren standen die DSA-Hefte und Boxen noch ganz regulär in den Filialen von großen Spielwarenhandlungen bzw. Buchhandlungen. Sprich: Von diesen Heften gibt es immer noch recht viele, die teils längst vergessen in den Regalen ehemaliger Spieler:innen liegen, sie haben keinen Seltenheitswert.

Umgekehrt hat dies nach der Jahrtausendwende drastisch abgenommen und viele DSA4-Bände sind in vergleichsweise kleinen Auflagen produziert worden und stellen deshalb ein manchmal recht begehrtes Gut dar. Und hier gelten dann übliche Regeln des Marktes, indem Nachfrage und Angebot sich gegenseitig regulieren. Wer also beispielsweise eine der beliebten Märchenanthologien aus dieser Zeit seinen Besitz nennen möchte, muss dafür deutlich tiefer in die Tasche greifen. Z.B. habe ich für Märchenwälder, Zauberflüsse aktuell einige Angebote gefunden, die bei über 100 Euro liegen. Und auch für die hervorragende Königsmacher-Kampagne muss man mindestens 40 Euro pro Band hinlegen. Erschwert wird dies teilweise noch durch den Umstand, dass die Rechte für eine digitale Verwertung früher noch nicht so im Fokus lagen, so dass eine Reihe von Bänden von Ulisses auch nicht als PDF vertrieben werden (können). In diesen Fällen sind die vergriffen Printbände dann ja noch eine Spur exklusiver, weil es keine Alternativen gibt.

Das betrifft übrigens nicht nur Printprodukte, sondern auch andere DSA-Erzeugnisse, z.B. die legendär-schlechten drei DSA-Brettspiele, die auf der Heroquest-Welle mitschwimmen sollten und inhaltlich herzlich wenig mit Aventurien zu tun hatten. Für Die Burg des Schreckens bezahlt man derzeit im kompletten Zustand zwischen 50-100 Euro.

Der Wucher-Oscar geht an…

Manche Bände hingegen scheinen sich im Nachhinein geradezu als hervorragende Kapitalquelle herauszustellen. Alles andere in den Schatten stellt dabei die tatsächlich sehr wertig gemachte Komplettversion der Kampagne um die Sieben Gezeichneten. Diese kostete schon in der Neuanschaffung 100 Euro. Sucht man sie heute bei eBay und Co., so findet man wahre Mondpreise. Den Vogel schießt dabei ein seit längerem immer wieder eingestelltes Angebot für den Band zu einem Preis von sage und schreibe 15.000 Euro dar. Und selbst die „billigeren“ Angebote sind oft im vierstelligen Bereich. Einschränkend muss man dazu sagen, dass es sich hierbei natürlich um Preise handelt, von denen selbst die Anbietenden ziemlich genau wissen dürften, dass niemand dazu bereit sein dürfte, das wirklich zu bezahlen. Es soll lediglich verhindern, dass bei freien Angeboten ein zu niedriges Ergebnis erzielt wird.

Dürfen die das?

Tatsächlich muss ich zugeben, dass ich mich hin und wieder ärgere, wenn ich in sozialen Medien oder auf Handelsplattformen in den Beschreibungstexten immer wieder etwas von plötzlichen Notlagen, überraschenden Dachbodenfunden etc. lese, eben in Kombination mit Preisen, die nahelegen, dass die betreffenden Personen recht genau um den Wert ihrer Sachen wissen (vor allem, wenn die nach vielen Jahren zufälligerweise immer noch originalverpackt sind). Allerdings muss man eben auch sagen, dass man dabei die Seiten der Kaufenden auch nicht außer Acht lassen darf: Solange es Leute gibt, die ohne zu Zögern überhöhte Preise zahlen, solange wird es auch diejenigen geben, die diese Summen aufrufen.

Und letztlich gesehen wird dies ja auch von den Produzierenden in gewisser Weise gefördert, indem bei bestimmten Produkten eine Exklusivität erzeugt wird. Auch Ulisses gibt Sonderausgaben heraus, die z.B. einen besonderen, wertigeren Einband aufweisen oder kündigt einen limitierten Print an (z.B. vor einigen Jahren bei Namenlose Nacht in der DSA4-Variante geschehen) oder führte Aktionen auf Conventions durch, bei denen man durch einen Würfelwurf das Recht zum Kauf eines Bandes gewinnen konnte. Und tatsächlich tauchten genau diese Bände dann regelmäßig bei eBay und Co. auf, natürlich mit einer ordentlichen Preissteigerung (für einen in der Vorwoche erworbenen Band). Dies soll seit geraumer Zeit die Einrichtung des Collector´s Club eindämmen (auch wenn hier freilich andere Exklusivitätsregeln greifen). Ich persönlich bin nicht gerade ein Freund von alldem, allerdings scheint dies ja schlichtweg eine kaufmännische Überlegung zu sein, die beileibe nicht auf den Rollenspielmarkt beschränkt ist.       

Was tun?

Leidtragende bei all dem sind aber natürlich vor allem diejenigen Spieler:innen, die nicht eben die Gnade einer frühen Geburt haben (ich habe als älterer DSAler eben das Glück, dass ich viele Bände schon beim Erscheinen gekauft habe), trotzdem aber gerne die Abenteuer und Spielhilfen der Vergangenheit einsehen wollen. Gerade bei einem Spiel wie DSA, das immer wieder mit Stolz auf seine Lebendige Geschichte und den Metaplot hinweist, ist es natürlich reizvoll, diese Entwicklungen kontinuierlich einsehen zu können. Zudem gibt es allenthalben in den Foren und sozialen Netzwerken Veteran:innen, die ständig von der guten alten Zeit und den Klassikern schwärmen und in ihren Erinnerungen an die Zeit schwelgen, als sie dem Dämonenmeister persönlich den Garaus machen konnten. Das erzeugt natürlich bei einigen das Bedürfnis, dies selbst nacherleben zu können.

Als jemand, der natürlich auch DSA-Sammler ist, kann ich nur dazu raten, die Marktlage mit etwas Geduld zu betrachten. Auf keinen Fall halte ich es für sinnvoll, beim erstbesten Angebot zuzuschlagen, zumindest nicht, ohne sich vorher informiert zu haben, ob es nicht irgendwo ein günstigeres Angebot gibt, z.B. gibt es neben eBay und Amazon mehr als nur eine Onlineplattform für gebrauchte Printbände. Ab und an hilft es, einfach mal etwas zu warten, bis jemand mit einer realistischeren Preisvorstellung daherkommt. Und gerade in den Foren und sozialen Netzwerken finden sich auch immer wieder Leute, denen vor allem daran liegt, dass die Sachen in gute Hände kommen und auch gespielt werden und die entsprechend realistische (und manchmal auch selbstlosere) Preise aufrufen. Man sollte auch darauf achten, dass viele Rollenspielläden in den Regalen oder im Lager noch das eine oder andere Schätzchen liegen haben, das sonst schon längst vergriffen ist. Viele dieser Läden haben übrigens auch einen Onlineshop, in dem das Gesamtsortiment vorhanden ist, gerade hier bin ich zuletzt oft fündig geworden (und gerade nach dem vergangenen Jahr freuen sich solche Läden sicherlich, wenn man dort einkauft). Zuletzt gibt es natürlich auch noch analoge Varianten des Gebrauchtkaufs, ich bin schon mehr als einmal unverhofft auf einem Flohmarkt auf alte DSA-Sammlungen gestoßen, wobei hier umgekehrt oft sogar absolute Spottpreise vorliegen.

Als Nostalgiker kann ich natürlich nur ermutigen, gerne auch mal den einen oder anderen Blick in die DSA-Historie zu werfen und ältere Sachen zu spielen, man sollte nur wie schon angesprochen beim Einkauf mit etwas Augenmaß vorgehen, viele der alten Bände sind dann zu durchaus erschwinglichen Preisen zu haben. Mich würde abschließend natürlich interessieren, wie andere zu dem Thema stehen: Was haltet ihr von Hochpreisen für alte DSA-Bände – legitim oder verwerflich? Und wo liegt für euch die Grenze von dem, was ihr bezahlen würdet oder was ihr sogar tatsächlich schonmal bezahlt habt? Über entsprechende Kommentare würde ich mich sehr freuen.               

20 Kommentare

  1. Teilweise sind die Preise schon wirklich heftig. Als ich angefangen habe DSA5-Produkte zu kaufen, habe ich mir in der Regel nur das geholt, was ich zu dem Moment auch bespielen konnte. Der Hintergedanke war immer, dass ich die Dinge dann ja später auch nachkaufen könnte. Erst als ich gemerkt hab, dass zum Beispiel die schönen Regionalsammelboxen z.T. schon nach einem Jahr vergriffen sind, hab ich umgedacht und angefangen so schnell wie möglich meine Lücken mit Restbeständen und gebrauchten Exemplaren aufzufüllen. Ich hab bis jetzt noch nichts gekauft, was über einem Zuschlag von ca. 40% des Originalpreises lag, aber es gibt wirklich haufenweise Verkäufer, die ganz schnell mal das 3-fache des Ursprungswerts verlangen (und das teilweise sogar, wenn die Produkte noch normal im F-Shop erwerbbar sind). Mir sind auch schon Buchläden untergekommen, die bereits fleißig bei der Preissteigerung mitgemischt haben, obwohl die Frist von 18 Monaten zum Erlöschen der Buchpreisbindung noch nicht einmal abgelaufen ist :/
    Ich kann es verstehen, wenn alte Sammlerbände für astronomische Preise verscherbelt werden, aber wenn auch die Standardeditionen, mit denen man gerne spielen würde, stark überteuert sind, dann finde ich das eher ärgerlich. Da hilft oft wirklich nur ein langer Atem.

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  2. Für einen Lacher dürfen so völlig willkürliche Zahlen wie 15.000 natürlich gern herhalten.Da ich kein Sammler und nur wenig Nostalgiker bin, kann ich zu den erfragten Beträgen nichts aussagen. Mein Interesse beschränkt sich auf Inhalte und wenn ich selten mal so etwas brauche, leihe ich es von Sammlern.

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  3. Kurz vor Corona gab es viele der alten Abenteuer noch für 5 Euro oder Konvolute mit drei Boxen und 15-20 Abenteuer für 60 bis 80 Euro. Die jetzigen Preise sind jedoch jenseits von unverschämt. Was mich wundert ist, dass noch keiner so richtig angefangen hat, DSA Produkte als PDF zur „Verfügung“ zu stellen. Es gibt schon seit Jahren mehr oder minder (ok, minder) legale Seiten, auf denen englischsprachige RPG Sachen runter geladen werden können, was insbesondere bei den kleinen Verlagen ärgerlich ist weil die dann irgendwann nicht mehr weiter machen können. Es wundert mich schon, dass keiner da ran geht, weil es ja ein großes Interesse an DSA Sachen gibt. Andererseits gibt es soviele inoffizielle und zum Teil auch gute Inhalte von Fans seien es Abenteuer oder die fantastische Wiki aventurica Seite oder der orkenspalter oder oder oder… Selbst wenn ich nicht viel anderes machen würde ausser DSA spielen – es gibt so viel Zeug, das kann doch gar nicht in einem Leben gespielt werden.
    Aber wie schon in der Kolumne mehrfach angedeutet: solange Menschen Geld dafür ausgeben, solange wird es auch Verkäufer geben. Ich verstehe das nicht ganz, weil sich ulisses seit mehreren Jahren so tierisch verlaufen hat, dass ich mich schon über geht so Abenteuer freuen muss. So schlimm ist DSA 4 oder DSA 4.1 zu keinem Zeitpunkt gewesen.

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    1. Die meisten pdfs findet man auch bei DSA illegal online, legitim finde ich das v.a. bei scans von alten Produkten. Trotzdem finde ich es Schade das offenbar ehemalige DSA-Spielende wenn sie ihre Sachen loswerden wollen v.a. an Reibach Denken. Ich finde es sollte darum gehen, dass Bände gut behandelt werden und das damit gespielt wird. Deshalb finde ich schon Sinnvoll an Verkäufer zu appellieren, v.a. solche die Produkte in DSA Foren anbieten erschwingliche Preise anzubieten. Natürlich können sie machen was sie wollen, aber wir können sie dafür dann einfach mal links liegen lassen. Insgesamt ist das Sammeln um des Sammelns willen mir aber auch ein wenig suspekt und trägt m.E. zu solchen Preisen bei.

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    2. Ich hatte ehrlich gesagt nicht den Eindruck, dass sich zuletzt die Preise verschärft hätten, für mich ist das seit Jahren relativ konstant. Aber ich habe auch nicht jedes Produkt verfolgt.
      Was ich auf jeden Fall teile ist die Auffassung, dass es so viel offizielles und inoffizielles DSA-Material gibt, dass man sich auf irgendwelche Mondpreise eh nicht einlassen muss. Das ist ja eine der Stärken einer so langlebigen Spielwelt, die auch noch über viele Fans verfügt, die selbst viel dazu produziert haben.

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  4. Generell find ich sind die preise gesponnen und unverschämt. Alles was über den damaligen OVP Preis geht wird von mir beukotiert. Und alles was gleichwertig oder niedriger liegt wird abgwägt ob es mir das wert ist. Ich seh auch in dem ganzen keine sammelobjekte, es sich spielhilfen usw. Nicht mehr und nicht weniger.

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  5. Für Sammlerobjekte und limitierte Prunkausgaben etc. kann ich hohe Preise nachvollziehen. Nicht aber für das „normale“ Abenteuer möglicherweise noch mit starken Gebrauchsspuren. Aber an Angebot und Nachfrage kann man wohl nichts ändern. Ärgerlich ist nur, dass es viele stark nachgefragte Produkte wie die G7 nicht als PDF gibt. Da hätte Ulisses/FanPro einfach ihre Hausaufgaben machen müssen. Haben andere Systeme eigentlich ähnliche Probleme?

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  6. Ich oute mich mal als jemand, der über die Coronamonate nicht nutzbares Reisegeld in die Sammlungskomplettierung gesteckt hat. Gerade in der DSA4-Zeit hatte ich größere Lücken und bin erst mit der Splitterdämmerung wieder eingestiegen. Ich hatte mir eine Grenze pro Band von 20 Euro oder bis zu dreifachem Originalpreis gesetzt. Dafür habe ich die allermeisten Bände dann aber auch bekommen. Ich kann nur dazu raten, unbedingt mit dem Anbieter zu handeln, insbesondere bei höheren Preisen. Für ein paar wenige Bände bin ich schließlich bis auf 100 Euro raufgegangen. Einige 100-Euro-plus-Bände bei einem bekannten Auktionshaus „fehlen“ immer noch (und ich sammle schon keine Sonderausgaben). Vor ein paar Monaten habe ich es dann aufgegeben, weiter ernsthaft danach zu schauen. Vielleicht gibt es irgendwann mal wieder rationalere Preise…

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    1. Also man kann sein Geld sicher für unsinnigere Dinge als für DSA-Bücher ausgeben:)
      Ich persönlich habe da aber schon eine Grenze, die unter 50 Euro liegt und deshalb sind eben manche Bände nicht zu haben, wenn man nicht gerade totales Glück hat. Ist eben ein Geduldsspiel.

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  7. Als Sammler bin ich ziemlich überrascht worden von der signifikanten Preissteigerung, vor allem, der Hardcover-Bände aus DSA4 und 4.1.
    Die Preise sind oftmals nur bedingt nachvollziehbar. Wie aber hier schon im Beitrag und in den Kommentaren als Conclusio gezogen, bestimmt eben die Nachfrage das Angebot.
    Letztlich war das sicherlich einer der ausschlaggebenden Faktoren, um aus dieser Not eine Tugend zu machen und den RPGMarket ins Leben zu rufen. Schauen wir mal, ob wir dazu beitragen können, nicht nur für DSA, eine ordentliche Preisübersicht für gebrauchte Bücher zu erstellen.

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  8. Habe während der Corona-Zeit recht viele DSA-2 und -3-Produkte gebraucht erworben und fand die Preise meist ok. Das waren aber auch keine Raritäten, nicht original-verpackt, und auch nicht unbespielt. Orkland-Trilogie für insgesamt knapp 20 Euro mit ein paar Bleistift-Notizen z.B. Da kann man nicht meckern, wo auch alle Karten beilagen.

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  9. Ich hab bisher nur über den Foren zu realen Preisen Lücken gefüllt.
    Wer anderswo auf Fantasypreise eingeht ermutigt doch nur diejenigen die sich „bereichen“ wollen. Das ist heute bei Lego noch schlimmer, wo „Händler“ sich mit Spielzeug eideken und später zu Horror-Priese anbieten – und andere Sammler isnd so doof und kaufen es.
    Nur so lange jemand ein überteuertes Produkt kauft, ändert sich nichts!
    Ich kann auch ein Taschentuch für 20 € anbieten …

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    1. Leicht gesagt, wenn man im exklusiven Kreis der Forenvieltexter ist. Die Eintrittshürden durch eine riesige Anzahl an Textbeiträgen auf den beiden großen DSA-Foren empfinde ich als ziemlich unfair. Ich hatte mal wie dort beschrieben die Administratorin im DSA-Forum angeschrieben, ob ich trotzdem einen Zugang zum Marktplatz bekommen könnte, da kam aber keine Reaktion.

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      1. Das war mir z.B. neu, dass es in den Foren Beschränkungen gibt, wenn man dort Sachen kaufen/verkaufen will (da hab ich noch nie nach gebrauchten DSA-Sachen geschaut). Hat das einen bestimmten Hintergrund?

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      2. Im dsaforum gibt es die versteckten „Phexens Hallen“. Da wird man ab 150 Beiträgen „eingelassen“ oder man kann auf Anfrage den Status des „trusted users“ bekommen. Anscheinend habe ich einfach keinen ausreichenden Akoluthenstatus, nicht mal für eine Antwort… Im orkenspalterforum gibt es die Nutzer-Kategorie „Handel“, da weiß ich aber nicht, wofür die vergeben wird. Ich vermute mal, dass man darüber dann Anfragen posten könnte. Dass sie sich vor der Ausnutzung der diversen Geldmacher schützen wollen, verstehe ich ja, die Hürden scheinen mir nur etwas schwer zu überwinden.

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      3. Ah ok, wieder was gelernt. Das soll anscheinend verhindern, dass sich da jemand nur anmeldet, um zu verkaufen/kaufen und dann wieder verschwindet. Kann ich verstehen, 150 Beiträge sind aber natürlich in einem Forum eine gewisse Hausnummer, wenn man nicht gerade ein Vielschreiber ist.

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  10. Schwierige Sache. Einerseits will ich als Sammler natürlich auch gebrauchte Sachen zu einem möglichst günstigen Preis kriegen und ich verstehe jeden, der nicht 30+ € für ein gebrauchtes Abenteuer ausgeben will.
    Auf der anderen Seite will ich auch gerade einen Teil meiner RP-Sammlung loswerden und für 5-10€ pro Buch wäre mir ehrlich gesagt der Aufwand das Angebot zu schreiben, Fotos zu machen, passendes Verpackungsmaterial zu besorgen, das Buch zu verpacken und zum Versand zu tragen zu groß.
    Dann bleibt das Buch halt in einer Kiste am Dachboden oder geht als Geschenk an Freunde.
    Preise im vierstelligen Bereich sind natürlich völlig utopisch.

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  11. Da ich meine DSA4 Bücher alle zu Originalpreisen gekauft habe bin ich nicht direkt Opfer des Sammlerwucherns geworden. Was mich jedoch nachhaltig irritiert hat, ist die Tatsache, dass man oftmals nicht vorhersagen konnte ob ein Band später für 10 oder 100 Euro verkauft wird. Die Auflagenpolitik war immer wieder erstaunlich. Den letzten Band der Splitterdämmerung habe ich nur mit Glück noch zum regulären Preis ergattern können.
    Dass niemand ernsthaft für läppische 5 Euro den Aufwand einer EBay Auktion auf sich nimmt ist für mich aber auch klar. Ich hätte auch kein Problem damit mal 30 € für einen Band zu bezahlen.
    Was ich extrem dreist finde, sind allerdings Angebote für FanPro Miniaturen für 10 € und mehr. Die Dinger sind noch in Produktion und für 3 € zu bekommen.

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