Ist die DSA-Community wirklich toxisch?

Vorbemerkung: Neben einer ganzen Reihe von Produktankündigungen hat ein weiteres Thema aus der diesjährigen RatCon für Aufmerksamkeit gesorgt. Ulisses-Chef Markus Plötz hat seine sogenannte Keynote unter anderem dazu genutzt, die Problemfelder Gatekeeping und Toxizität anzusprechen. Seiner These zufolge würde es in Teilen der Community wenig einsteigerfreundlich zugehen, stattdessen würden Einsteiger*innen nicht selten dadurch verprellt, dass einige der „Alteingesessenen“ sie mit festgefahrenen Meinungen und einer gewissen Meinungshoheit darüber, wie man DSA spielt, konfrontieren würden. Natürlich handelt es sich dabei um kein sehr angenehmes Thema, allerdings sicher eines, über das man sprechen muss und zu dem ich auch eine Meinung habe.

Gibt es „die“ DSA-Community?

Zunächst einmal muss man festhalten, dass es gar nicht so einfach ist „die“ DSA-Community zu erfassen. Es gibt jede Menge unterschiedliche virtuelle Orte, an denen Austausch über unser aller Lieblingsthema stattfindet. Dazu gehören diverse Social-Media-Gruppen, vornehmlich mehrere Facebook-Gruppen (moderiert wie unmoderiert), Twitter mit #dsa, quasi unzählige Discord-Kanäle in stark variierenden Mitgliedergrößen, Vlogs- und Blogs und Podcasts mit Kommentar- und Chat-Funktionen und die großen Foren (Tanelorn, Orkenspalter und DSA-Forum). Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es darüber hinaus noch viel mehr gibt, von dem ich wahrscheinlich nicht weiß, dass es existiert. Umgekehrt ist die Community ist auch nicht so riesig, als dass man nicht allenthalben Leute antrifft, die an vielen Stellen einen Account angelegt haben und deshalb eine höhere Präsenz haben.

Naturgemäß hat man den Eindruck, dass man dort jeweils auf recht heterogene Zusammensetzungen trifft, z.B. dass in den Foren das Durchschnittsalter wohl etwas höher sein dürfte als in den Social-Media-Gruppen. Ebenso findet man ganz offenkundig auf dem verlagseigenen Discord-Server mehr Leute, die DSA5 spielen, während der Austausch zu älteren Editionen im DSA-Forum breiter aufgestellt ist. Das alles sind aber natürlich subjektive Eindrücke von mir, die keinerlei empirische Grundlage haben. Und man findet auch eine große Bandbreite an Haltungen: Mal stößt man bei neuen Produkten auf euphorisches Lob, mal auch auf totale Ablehnung, dazu kommen sämtliche Zwischentöne.

Was ist der Anlass der Kritik?

Markus Plötz hat seine Kritik weitgehend sehr allgemein gehalten, lediglich an einer Stelle kurz das Beispiel der Diskussion um die Printvariante von Kai Frerichs Als das Rad zerbrach gebracht, bei dem im DSA-Forum Kritik an einer vermeintlich intransparenten Generierung der angestrebten Spendengelder aus dem Erlös aufkam. Etwas konkreter ist er auf die Altersstruktur in der Spielerschaft eingegangen, die offenkundig im Schnitt steigt. Als ein Problem sieht er zudem etwas, was er als Gatekeeping bezeichnet, also dass potentielle Neueinsteiger dadurch verprellt werden, dass ihren Fragen und Bitten um Hilfestellungen seinem Eindruck nach teilweise so entgegnet wird, dass man sich nicht willkommen fühlt, weil man direkt eine starre Spielhaltung vermittelt.    

Die Reaktionen auf diese Ansprache fallen sehr unterschiedlich aus. Manche stimmen uneingeschränkt zu, andere halten es zumindest für übertrieben, wiederum andere merken an, dass Ulisses sich vielleicht eher selbst kritisch hinterfragen sollte, ob hier nicht Kritik an der Publikationsstrategie fehlgedeutet wird bzw. als toxisch diffamiert werden soll.

Mein Eindruck

Hier muss ich differenzieren zwischen meinem Eindruck von der Ansprache und dem von der Community. Was die Rede betrifft, so kann man sie menschlich sicher nachfühlen, auch weil die Keynote offensichtlich von dem Bemühen geprägt war, neben der humorigen Produktankündigung auch sehr ernste Töne anzuschlagen. Und es ist natürlich nachvollziehbar, dass ein Unternehmen nicht angetan davon ist, wenn Kritik, wie im angesprochenen Beispiel der Spendengelder durch die von Ulisses unterstützte/produzierte Anthologie zum Gedenken an Ulrich Kiesow, durchaus auch rufschädigenden Charakter haben kann (selbst wenn sie nicht unbedingt so gemeint sein muss). Und ich kann mir vorstellen, dass gerade bei einem Verlag, der den direkten Kundenkontakt hat und eben ein Traditionsprodukt herstellt, besonders viel Kritik ankommt, die garantiert nicht immer sachlich ist. Im Gesamten muss ich allerdings sagen, dass mir die Rede viel zu pauschalisierend ausgefallen ist, völlig ins Allgemeine gesprochen ist. Ich kann zwar verstehen, dass es nicht viel bringt, dann extrem viele Einzelbeispiele zu nennen, weil man sonst schnell auch wieder neue Angriffspunkte bietet. So bleibt es aber recht schwammig, vor allem fehlt mir die klare Einschränkung, dass natürlich die überwältigende Mehrheit völlig normale Verhaltensweisen im Netz zeigt und eine höfliche und wertschätzende Kommunikation pflegt. Genauso erhält man den Eindruck, dass insbesondere Social-Media-Plattformen und Foren als Problemfaktoren betrachtet werden. Das wird aus meiner Sicht der oben angesprochenen Bandbreite kaum gerecht. Zudem würde ich vieles auch weniger an einer speziellen Community festmachen, sondern eher an einer veränderten Art der Kommunikation: Wenn man sein Gegenüber nur virtuell vor sich hat und nicht persönlich, mag es für manche leichter fallen, gewisse Umgangsformen fallenzulassen.

Tonalität als ein Problem

Aber in einem Punkt hat Markus Plötz aus meiner Sicht völlig recht: Es gibt Leute, die an vielen unterschiedlichen Orten sehr schnell dafür sorgen können, dass der Ton vergiftet ist und die jegliche sachliche Diskussion im Keim ersticken können. Für mich liegt das nicht selten am Ton, der angeschlagen wird und den ich dann nicht mal ansatzweise verstehe bzw. akzeptieren kann. Das geht aber ebenfalls wieder nur von einigen wenigen aus und man sollte hier nicht bestimmte Plattformen unter Generalverdacht stellen.

Aber klar ist: Diese Beispiele gibt, man findet sie an den unterschiedlichsten Orten und auch quasi täglich. Ich habe mich einfach nur in den letzten Tagen einmal ein wenig umgeschaut und darauf geachtet, wenn Dinge geäußert werden, die nach meiner Sozialisation daneben sind und die für eine echte Diskussion tatsächlich toxisch sind. Ich möchte nur ein paar Beispiele nennen, verzichte aber bewusst auf entsprechende Verlinkungen:

  • Ein Beispiel wäre unter anderem das angekündigte Levthan-Vademecum. Hier scheiden sich die Geister an dessen Rolle als Vergewaltiger Satuarias, was u.a. zu dem Wunsch geführt hat, dass man sich seitens des Verlages Gedanken machen solle, wie man damit umgehen kann und ob man hier nicht eine Korrektur der Hintergrundgeschichte vornehmen sollte. Das führt dann unter anderem zu Kommentaren wie, dass man frage, ob Levthan „cool bleibt oder sie wirklich ne Pussy aus ihm machen“. Hier muss man natürlich differenzieren: Persönlich finde ich zwar, dass man nichts verliert, wenn man das Thema der Vergewaltigung herausnimmt, das mag aber etwas sein, worüber man diskutieren kann. Was aber aus meiner Sicht indiskutabel ist, ist die Verwendung von solchen Totschlag-Einwürfen, die signalisieren, dass hier jegliche Debatte von Beginn an unmöglich ist, mal ganz abgesehen von der Frage, ob man sich so ausdrücken sollte.
  • Im Scriptorium bietet eine Autorin eine Orkspielhilfe an, bei der es ihr unter anderem ein Anliegen ist, das Frauenbild dort so zu überarbeiten, dass mehr Gleichberechtigung herrscht. In einer Kritik äußert sich ein User, dass er da nur „hart lachen“ müsse, denn die offizielle Setzung sei ja nunmal anders „Frauen sind da nur Fickobjekte und sonst nichts“. Und den Ansatz, Rikai zu einer weiblichen Göttin zu machen, beantwortet er mit „EHM Nein. Warum sollte man den Gott zu etwas machen, was sonst nur zum Kochen und Ficken dient?“. Sein Fazit ist dann, dass das Anliegen der Autorin, die Orks anders darstellen zu wollen „Blödsinn der reinsten Art“ sei. An der Stelle kann ich gar nicht sagen, auf wie viele Arten ich diese Form der „Kritik“ daneben finde, inhaltlich wie sprachlich.      
  • Das vor kurzen veröffentlichte Vorab-PDF des Kodex der Magie führt – wie immer bei regelintensiven Produkten – zu heißen Diskussionen darüber, inwieweit bestimmte Regelelemente Sinn ergeben oder sogar grobe Fehler enthalten. Das bringt einen User im Discord zu dem Fazit, „Der Kodex ist so ein mieser Hundehaufen“. Auch hier denke ich, dass Kritik an Produkten aus dem Collectors Club ja sogar ausdrücklich erwünscht ist, gerade vom Verlag, der die Rückmeldungen gerne hätte. Und wenn man ein Produkt für schlecht hält, dann muss man das auch klar sagen können. Es aber als „Hundehaufen“ zu bezeichnen, ist eben aus meiner Sicht erstmal nur respektlos und hat nichts Konstruktives an sich.

Daneben gibt es immer auch wieder Debatten, die größere Aufmerksamkeit erregen, wie eben das angesprochene Beispiel von Als das Rad zerbrach. Hier muss ich eindeutig sagen, dass mir der Umgang mit einem verdienten Communitymitglied ganz übel aufgestoßen ist. Da war offenkundig jemand, der angepackt hat, nicht mal ansatzweise im Eigeninteresse und dann wird ein solches wohltätiges Anliegen diskreditiert.

Ein anderes Beispiel ist aus meiner Sicht der diesjährige Aprilscherz im Wiki Aventurica, bei dem Verlagskritik mit Analogien aus dem Ukraine-Krieg verbunden wurde. Auch hier gilt für mich, dass Verlagskritik grundsätzlich völlig legitim sein muss und sie ist auch notwendig, denn Rückmeldung sind auch wichtig, um Qualität von Produkten hochzuhalten. Und ein Verlag tut auch gut daran, sich Kritik genau anzuschauen und sie ernstzunehmen (selbst wenn man dort letztlich zum Entschluss kommt, diese Kritik nicht zu befolgen). Aber man sollte eben bei seiner Kritik immer auch berücksichtigen, welche Mittel man dafür verwendet und sich fragen, ob diese angemessen sind. Und hier habe ich die Haltung, dass ein aktueller Krieg, bei dem Menschen leiden und sterben, schlicht nichts ist, was man sich auf der bequemen Couch sitzend für seine Kritik an einer Spiellinie aneignen sollte.

Zuletzt halte ich es für ein Problem, dass man den Eindruck erhält, dass die Nutzer*innen unterschiedlicher Plattformen der anderen gewisse „Standesdünkel“ entgegenbringen. So werden im Social-Media-Bereich Foren gerne als aussterbende Relikte bezeichnet, in denen man nur Leute von vorgestern findet, während man umgekehrt in Foren die Haltung findet, dass Social-Media-Kommunikation generell verroht ist oder ein vernünftiger Austausch dort nicht möglich sei. Auch hier vermute ich, dass diese extremen Haltungen schlicht nicht die Realität widerspiegeln, sondern stark verallgemeinern.   

Reflektion über das eigene Verhalten

Eines ist mir aber bei dem, was ich gerade angesprochen habe, absolut bewusst. Ich werte die getroffenen Aussagen auf Basis meiner eigenen Sozialisation und meiner eigenen Wertmaßstäbe. Meine inhaltliche Meinung weicht im Regelfall von dem ab, was geäußert wurde. Und zusätzlich weicht meine Auffassung davon, wie man sich in einer Debatte sprachlich äußern sollte, offenkundig von dem ab, was die jeweils Schreibenden davon halten. In einer anderen Diktion kann man anscheinend auch der Auffassung sein, dass ein als mies wahrgenommenes Produkt auch eine harsche Sprache verdient hat.

An der Stelle bleibe ich aber dabei, dass genau das ein Problem darstellt. Ich äußere in meinen Rezensionen auch Kritik. Sicher bin ich nicht immer der härteste Kritiker, aber es gibt auch Produkte, die von mir extrem negative Wertungen erhalten haben, beispielsweise Wege der Vereinigungen, das Rahjasutra oder Aventurische Meisterschaft. Ich halte nicht nur diese Produkte für schlecht, sondern auch die dahinter stehende Produktstrategie. Und wenn das so ist, spreche ich das auch eindeutig an. Sprachlich allerdings halte ich es für wichtig, dass man seinem Gegenüber mit einem gewissen Grundmaß an Respekt begegnet. Wer ein solches Buch geschrieben hat, hat darin viel Arbeit investiert. Und diese Arbeit möchte ich trotz meiner abweichenden Meinung immer wertgeschätzt wissen. Deshalb ist ein Buch bei mir eben „schlecht“ oder misslungen“, nicht aber „scheiße“ oder „der letzte Dreck“. Selbiges gilt in Diskussionen: Natürlich hat man seine eigene Meinung und naturgemäß neigt man immer dazu, die eigene Meinung auch für völlig richtig zu halten. Aber letztlich sollte man sich meiner Auffassung nach immer vor Augen halten, dass es in Geschmacksfragen wohl kaum eine objektive Meinung geben kann. Für mich ist deshalb die Grundregel, dass ich versuche, andere Leute immer so zu behandeln, wie ich selbst gerne behandelt werden will. Das bedeutet ja eben nicht, dass man sich nicht auch kontroverse Standpunkte um die Ohren hauen kann und muss auch nicht darin enden, dass man immer schiedlich-friedlich auseinandergeht. Eine Hilfe mag es an dieser Stelle auch sein, wenn man die eigene Kritik ab und an mit dem einen oder anderen Einschub versetzt. „Meiner Meinung nach ist XY schlecht“ hat einen anderen Klang als „“XY ist schlecht“.

Natürlich ist das Genannte keine Einbahnstraße: Der Grat zur Kritikerschelte ist beim Vorwurf von Toxizität immer ausgesprochen schmal und gerade auch ein Verlag tut gut dran, sich mit den Ursachen von allzu harscher Kritik zu beschäftigen. Schließlich kann sie auch Ausdruck von Fehlentwicklungen sein, selbst wenn sie im Ton nicht immer angemessen vorgetragen wird und es schmerzhaft/unangenehm ist, sich mit ihr auseinanderzusetzen. Und natürlich sollte man darauf achten, mit solchen Begriffen nicht zu inflationär umzugehen, so dass damit auch völlig seriöse Kritiken mitinbegriffen werden.    

Fazit

Ich habe es ja oben schon anklingen lassen: Im Ganzen bin ich kein Vertreter der These, die DSA-Community sei toxisch. Ein derartiger Gedanke ist mir viel zu pauschal und berücksichtigt schlicht nicht die Vielfalt, die man allenthalben beobachten kann. Vor allem halte ich das Angesprochene für kein DSA-spezifisches Problem, sondern eher für ein Phänomen einer allgemein veränderten, anonymeren Kommunikationskultur. Gleichermaßen gibt es nach meinem Eindruck keine einheitliche Community, sondern sie besteht aus sehr vielen kleinen Einheiten. Umgekehrt kann ich nämlich auch klar sagen, dass ich in den vergangenen Jahren in Diskussionen und Gesprächen über DSA viele Menschen kennengelernt habe, die ich ausgesprochen wertschätze. Gerade weil in der überwiegenden Mehrheit ein guter Umgang miteinander herrscht und die daraus entstehenden Debatten in der absoluten Mehrheit nicht toxisch, sondern konstruktiv und anregend sind.

Aber die oben genannten Negativbeispielspiele sind nur eine sehr kleine Auswahl und aus meiner Sicht belegen sie, dass es eben auch bei DSA Redebedarf gibt und gerade das verbale Abrüsten manchmal mehr als angeraten ist. Gerade auch, wenn man will, dass die eigenen Anliegen von anderen ernstgenommen werden sollen, hat das mehr Wirkungskraft. Hinzu kommen manchmal sehr extreme Haltungen, die ich irritierend finde, so dass es zwischen gut oder schlecht keine anderen Farbtöne zu geben scheint.

Final würde ich die von mir gewählte Titelfrage klar so beantworten, dass ich die DSA-Community nicht für toxisch halte, im Gegenteil kann man hier mit der absoluten Mehrheit der beteiligten Menschen sehr gut, freundlich und sachlich diskutieren. Ich würde es eher so formulieren, dass sie – wie viele andere Communities – eben auch toxische Elemente enthält, die vielfach dadurch verursacht werden, dass man normale Umgangsformen plötzlich außer Acht lässt. Und das kann im schlechtesten Fall auch Leute abschrecken, die neu zu DSA kommen wollen und dann beispielsweise unter einer harmlosen Frage wie „Was brauche, um bei DSA einzusteigen“ plötzlich die x-te Variante eines Editionskriegs vorfinden. Aus der Warte heraus empfehle ich, dass man – selbst wenn man mit den Worten von Markus Plötz nicht übereinstimmt – diese nicht einfach wegwischt, sondern sie stattdessen als ernstgemeinten Diskussions- und Reflektionsanlass zu nehmen, auch so etwas tut einer Community im Ganzen sicher von Zeit zu Zeit gut und diejenigen, die es in der Hand haben, sollten solche Debatten auch zulassen.                  

14 Kommentare

  1. Vielen Dank für deinen Beitrag zu der Diskussion, Engor. Was ich dir hoch anrechne, ist, dass ich bei deinen Beiträgen tatsächlich immer das Gefühl habe, dass sie respektvoll und sachlich verfasst sind und du tatsächlich an einem Austausch interessiert bist und nicht nur daran, deine Meinung zu präsentieren.

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  2. Gut, dass du dich diesen Themas angenommen hast und einige unschöne Tendenzen in der DSA Community angesprochen hast.
    Du hast dabei auch einen wichtigen Grundsatz formuliert, den ich teile.
    „Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden willst.“
    Nach diesem Grundsatz sollte auch Kritik formuliert werden.

    Danke für den Beitrag.

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  3. Dass mit der Toxizität sehe ich genau wie du. Bei Markus Ansprache ist mir vor allem das Gate-Keeping zu schwammig geblieben. Das Beispiel „Hey, ich möchte gern DSA spielen“ – „Dann lies erstmal die 500 Seite Regeln bevor du dich meldest“, scheint mir zu übertrieben.

    Was ich mir vorstellen kann, ist, dass die jüngeren Anfänger keine Bücher mehr mit dem Umfang eines DSA-Regelwerks lesen, wie Markus auch an anderer Stelle feststellte. Sie versuchen sich das Spiel über Videos und google zu erschließen. Wenn sie dort nicht fündig werden, stellen sie auf SocialMedia Fragen, die man als Veteran vielleicht als „dumme Frage“ abtut, die jeder beantworten kann, der die ersten 10 Seiten Regeln gelesen hat.

    An dieser Stelle sollte man dann den erste Reflex, ihn darauf hinzuweisen, überspringen und gleich zu dem Teil übergehen, wo man die Frage einfach kurz und knapp beantwortet. So als würde einen das eigene Kind fragen, bei dem man einfach nur dankbar wäre, dass es überhaupt Interesse an Rollenspiel zeigt.

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    1. Ich glaube, dass das ein Problem der Ansprache war, dass da ein paar Sachen durcheinandergeraten sind. Das Gatekeeping und die Toxizität klingen für mich eher wie zwei paar Schuhe, das wäre auch meiner Sicht besser ein zwei unterschiedliche Themen gegliedert worden. Und sicher wird das für Ulisses die Zukunftsaufgabe sein, es irgendwie zu schaffen, andere Generationen von DSA zu überzeugen.

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  4. Danke für den Beitrag. Ich glaube auch, dass es Toxische Elemente in der DSA-Community gibt. Was mir nicht so gefällt, ist mein Eindruck, dass Markus Plötz v.a. kritische Stimmen zum Verlag in dieser Hervorhebt. Für mich scheint viel Bedeutender was für negative Erfahrung neue Spielende mit toxischem Verhalten machen. Ich habe mich darüber öfters mit neuen unterhalten. Die meisten die ich gefragt habe lesen wenig in Foren und Social-Media. Die Erfahrungen die mir berichtet wurden stammen eher aus Spielrunden. Ich habe da 2erlei als Problem wahrgenommen:
    1. Im Sinne von Gatekeeping gab es die Erfahrung, dass es als neu Spielende Person manchmal schwer ist die Erwartungen erfahrenerer DSA-Spielenden zu erfüllen. DSA zeichnet sich dadurch aus, dass es eine sehr detaillierte Welt gibt, deren Berücksichtigung für viele von uns ein wichtiger Teil der Immersion ist. Aber sich da reinzuarbeiten ist gar nicht so einfach (auch wenn ich die DSA-Einstiegsvideos von Orkenspalter hier sehr positiv hervorheben möchte: https://youtu.be/gUbu4RVUoZA ). Einige Assoziieren das Spielen das die Weltsetzungen wenig oder falsch berücksichtigt damit schlecht zu spielen. Das kann ganz schön Einschüchternd sein. Da können wir noch besser darin werden Hilfestellungen anzubieten und zu inspirieren, aber nicht abzuschrecken.
    2. Rollenspielen und DSA war lange Zeit eine Männerdomäne. Das hat z.T. geprägt. Ich hab von einigen Frauen gehört, die nach negativen Erfahrungen mit toxischer Männlichkeit in Gruppen aufgehört haben zu spielen. Das ging von ständigem Mansplaining, ständig als einzige Frau in der Gruppe anders behandelt zu werden, über Hahnenkämpfe in der Gruppe, bis zur Vergewaltigung ihres Charakters, weil es witzig war. Wir können alle daran mitwirken, dass wir in Spielrunden eine Atmosphäre Schaffen in der sich alle Wohlfühlen können. Ein Mechanismus in meiner Runde ist auch eine Feste 50/50 Quote was die Geschlechterverteilung angeht. Der Verlag könnte noch stärker darauf achten was für Material am Spieltisch Verletzungen ermutigen kann, wenn es doch ein Problem mit toxischem Sexismus gibt (Wege der Vereinigung z.B. auch wenn dort auf das Thema save Spielkultur & Sexualität eingegangen wurde).

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  5. Offenbar gibt es Redebedarf über die Diskussionskultur in unserem Hobby. Das ist es, was ich aus der Keynote mitnehme.
    Ich finde es toll, dass du hier einen der ersten Redebeiträge dazu veröffentlichst, Engor. Meiner Ansicht nach sollten wir die Gelegenheit nutzen und alle mal kurz innehalten und uns fragen, ob wir den Umgangston, der hier herrscht, so mögen. Ich zum Beispiel finde den Umgangston in Facebook-Gruppen oft auffalend unhöflich und wenig wertschätzend. Toxisch würde ich das noch nicht nennen, aber wohl fühle ich mich dort nicht. Das fällt mir immer wieder auf, wenn ich da mal durch die Kommentare stöbere. Ich habe es mehrmals erlebt, dass da Artikel von anderen BloggerInnen komplett zerrissen wurden, sodass ich mich selbst nicht traue, meine Artikel dort zu verlinken. Und wenn man wirklich mal wissen will, wie toxisch es zugehen kann, muss man nur das Thema Gender-Sternchen und Inklusivität aufmachen. Dann wird es sehr schnell sehr giftig.
    Mit Gatekeeping werde ich übrigens auch immer mal wieder konfrontiert, weil ich wesentlich jünger aussehe, als ich bin. So hat mich auf einer Con mal jemand, der höchstens 5 Jahre älter ist als ich, aus einer Diskussion rauskicken wollen, weil er meinte, ich sei zu jung, um mitreden zu können, ich hätte ja keine Ahnung vom Thema, früher da hätte es noch dies* und das* gegeben (*=alles Dinge, die ich schon laaaaange kannte).
    Aber natürlich muss ich mir auch selbst an die Nase fassen. Ich habe in der Vergangenheit auch nicht immer realisiert, was für eine Mühe Privatpersonen in ein Abenteuer gesteckt haben, das ich dann total zerrissen habe.
    Eine Erkenntnis, für die ich etwas gebraucht habe, und von der ich mir wünsche, das viel mehr Menschen sie haben, ist: Die Rollenspielindustrie ist keine Milliarden-Maschine, so wie zB Disney’s Star Wars. Deshalb sollte man weder die gleiche Erwartung an Qualität haben, noch beides auf die gleiche Weise kritisieren, wenn einem etwas nicht gefällt. Unser Hobby ist sehr klein. Ulisses ist kein Gigant. An den Produkten sitzen echte Menschen, meistens in ihrer Freizeit. Deshalb sollte man Rollenspiel-Schaffenden grundsätzlich immer eine Spur wohlwollender und wertschätzender Begegnen als z.B. den Robotern im Vorstand der DB. 😉

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  6. Super – und leider Wahr.
    Nur betrifft diese traurige Entwicklung das gesamte Internet; ich beobachtete es im FAZ-Forum, wo sich inzwischen viele ausbrüllen – das gab es dort vor 10-20 Jahren nicht. Da hätte früher gesellschaftlich gegengesteuert werden müssen; zu spät ist es noch nicht. Aber solange eine B…zeitung hetzte auf ihren Titelblättern abbilden darf, wird sich nichts ändern.
    Schlimmstenfalls müssen alle Foren die „Schreier“ (kurzzeitig?) sperren.
    Da spielt es keine Rolle ob es um DSA, Ulisses, oder Politik geht – wer lange wühlt findet immer etwas zum Meckern, und dank „Maske“ kommt sich jeder Bürger „frei“ vor – und läßt die meisten wohl nicht nachdenken – wie man jederzeit u.a. auf web.de erleben muß.
    So weit sollte es bei einem gemeinschaftlichen Hobby eines Gruppenspiels (!) hoffentlich nicht kommen.

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  7. Meine Vermutung ist, dass Ulisses in einer deutlich dramatischeren Schieflage ist als Markus zuzugeben bereit ist. Anders kann ich mir diesen letztlich unprofessionellen Ausbruch nicht erklären.

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  8. Guter Beitrag, Engor, danke dir! Wie auch andere Kommentatoren schon festgestellt haben, gibt es hier offensichtlich Redebedarf. Wie Queery oben finde ich allerdings, dass es nicht unbedingt zielführend ist und wie hier von Markus zum Teil getan, Verlagskritik (oder Kritik an der Publikationsstrategie von Ulisses) und toxisches Verhalten gegenüber Neulingen zu vermengen.

    Ja, Kommunikation auf Social Media Plattformen hat häufig toxische Elemente, wo es immer einfacher möglich ist Meinungen einzuholen ist auch der Kontakt mit toxicity unmittelbarer. Ja, als Community mit hohem Männerschnitt sind vor allem Frauen (Autorinnen wie Spieler) häufig Ziel von Ausgrenzung, direkt oder indirekt – dem müssen wir uns zusammen als Community stellen, und hier können auch gerade die erfahrenen Community-Säulen mit gutem Beispiel voran gehen. Beiträge wie der von Engor hier sind dafür schon mal ein guter Schritt.

    Gleichzeitig sind das aber keine Probleme, die originär nur in der DSA-Community vorkommen; das implizierte „DSA überaltert weil die Community toxisch ist“ ist nicht nur verkürzt, sondern lenkt eben auch von Ulisses‘ Beitrag ab. Es gibt schon einen Grund, warum D&D und PF2E ein fast beispielloses Covid-Revival hinlegen und auch in Deutschland Nischenrollenspiele plötzlich Online-Präsenz haben, aber sich DSA mit dem nächsten 20-Produkte Rahja Crowdfunding weiter zu einem Produkt für Sammler statt für Spieler entwickelt. Gleichzeitig ist im Jahr 2022 Ulisses‘ Idee einer Keynote ein verrauchtes Hinterzimmer – in puncto Professionalität, vorsichtig gesprochen, enttäuschend – und das beliebteste Online-Format sind vier alte Männer, die vielleicht auch nicht alle die photogenen Aushängeschilder sind, mit denen man die neue Generation an Spielern anspricht. Vielleicht könnte es sich Ulisses mit ihrer Produkt- und Marketingstrategie hier auch ein bisschen einfacher machen, und der Überalterung der Spielerschaft mehr entgegenwirken.

    Ja, Toxicity ist ein Problem mit dem wir als Community vielleicht auch ein bisschen zu stiefmütterlich umgegangen sind, den Schuh zieh ich mir gerne an. Aber DSA-Spieler sind nicht von Natur aus toxischer als Cthulhu oder D&D-Spieler, und wenn man bei Ulisses für den wichtigsten Auftritt des Jahres noch nicht mal einen sauberen Vorhang findet sind dann vielleicht doch nicht (nur) wir Spieler das Problem an der fehlenden Attraktivität von DSA.

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  9. Vielen Dank für diese tolle Kolumne, mit der du ein wirklich sehr wichtiges Thema ansprichst! Du entwickelst dich für mich mittlerweile zu einer Art guter Seele der Community. Deine Beiträge sind kritisch aber ausgewogen, analytisch scharf aber in der Form bedacht. Danke!

    Einige ergänzende Gedanken zum Teilpunkt „Gatekeeping“:
    Wenn man sich intensiv mit „seinem“ Hobby beschäftigt, so führt das nicht selten dazu, dass man gewisse Überzeugungen entwickelt die sich dann über die Zeit festigen. Das kann es beim Rollenspiel vereinzelt schwer machen, zum Beispiel in bestehende Spielgruppen einzutreten. Ich habe das damals selber einmal erlebt und bin im Kern an diesem Problem als Neuling letztlich gescheitert. Kein Problem war es zuvor hingegen, mit anderen Neulingen eine neue Gruppe zu gründen, wenn auch nicht mit DSA. Und hier liegt meinem Eindruck nach das wahre Problem:
    Es ist sehr schwierig, ohne Vorerfahrung mit dem DSA-Spielen anzufangen. Die aktuellen Produkte richten sich (mit Ausnahme der Drachenritterbox) ausschließlich an schon aktive Rollenspieler. Die Drachenritterbox ist zweifellos ein sehr wichtiges Produkt, in das offensichtlich sehr viel Mühe geflossen ist und das ich auch grundsätzlich für gelungen halte. Jedoch geht sie am Bedarf blutiger Anfänger vorbei, denn: sie ist so konzipiert, dass sie Anfänger zum DSA5-Regelwerk hinführen will. Jedoch haben bisherige Nichtrollenspieler keinen überzeugenden Grund, ein so komplexes Regelwerk wie DSA5 lernen zu wollen. Sie werden von dem überbordenden Charakterbogen und den komplexen Regelmechanismen erschlagen und wenden sich ab. Das Ziel-Regelwerk dieser Box müsste also deutlich einfacher sein, um Menschen abzuholen, die Gesellschaftsspiele vor allem mit Brettspielen verbinden und die die dort in der Breite vorherrschenden viel einfacheren Regeln gewohnt sind. Ich sehe hier tatsächlich ein riesiges Potenzial für einen Verlag wie Ulisses, an die Spielgewohnheiten einer sehr viel größeren Zielgruppe anzuknüpfen und auf diese Weise die Einstiegshürden ins Rollenspiel in Aventurien radikal zu senken.
    Dies würde neue Spieler an das Produkt binden und langfristig viel mehr zu dessen Erfolg beitragen als weitere Publikationen für Kenner und Sammler.

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  10. Hallo Engor, wie immer ein sensibler und umsichtiger Beitrag aus Deiner Feder. Bei Dir findet man den ‚common sense‘ in verantwortungsvollen Händen.
    Ich habe mir die Keynote nun nur um dieser Meldung Willen erstmalig angesehen und muss sagen, dass ich ohne Deinen Beitrag gar nicht die Ohren gespitzt hätte am Ende, dass ich Markus Worte nicht als grundsätzliche Adresse an die Community verstehe. Im Gegenteil spricht er dem Mainpool sein Vertrauen aus, dass man pfleglich mit einander umgehe. Er moniert, es gebe toxische Elemente und er wünscht sich von seinem (erweiterten) Auditorium, man überlasse den toxischen Stimmen in den jeweiligen Kanälen nicht das Feld,
    Das finde ich sowohl aus seiner Lage [Toxizität zerbombt ihm auch sein sowieso gerade prekäres Geschäft] als auch im Allgemeinen eine nahezu unbedingt richtige Position.
    Dass immer wenigstens einige Menschen verbal zündeln – viel erfolgreicher seit das Informationszeitalter ihnen eine ungeheure Reichweite beschert – ist eine gesellschaftspolitische Entwicklung, über die wir vermutlich keine Diskussion führen müssen. Die Fragen, die man sich stellen muss, sind:
    1. ist es eine Mehrheit, die sich verbal nicht im Griff hat? – und
    2. leistet die Masse der normal sozialisierten Menschen genug Widerstand?

    Frage 1 möchte ich klar verneinen und an Frage 2 muss man sich abarbeiten. Von Gegenwehr gegen Hetze, Fakenews, … nennen wir es in den DSA-Fachkreisen mal „persönlich verletzende Diskreditierung“… wurde einem lange Jahre abgeraten: DFTT „Don’t feed the Trolls!“.
    Und richtig: wenn sich jeder Durchschnitts-Alrik von den Brüllaffen in den verschiedenen Medien nur entnervt oder vermeintlich deeskalierend abwendet und in seine Blase zurückzieht, bleiben sichtbar und tonangebend nur die unfreundlichen Töne in den Medien zurück.

    Widerworte gegen Toxizität wirken immer etwas bieder und sind allzu leicht ihrerseits unfreundlich, bestenfalls nur zynisch – aber natürlich im klaren Widerspruch zu „don’t feed the trolls“ guter Nährboden für nur noch mehr Toxizität.

    Die entsprechende Passage der Keynote verstehe ich als Appell: „macht es trotzdem! Seid eine nicht schweigende Mehrheit!“ – und diesen gesellschaftlichen Auftrag unterschreibe ich mit Herzblut.
    Und: ich finde im Forensektor ist die Community nicht so mundfaul und stumm, dass man ihr ein schlechtes Zeugnis ausstellen müsste. Nimmt man, da es nun einmal aufgerufen ist, den casus „Als das Rad zerbrach“ als Untersuchungsobjekt, sind da eben nicht nur die Einwürfe „unkritische Lobhudelei“ und „fragwürdige Buchhaltung“ sondern auch eine Menge Gegenrede. Dass der Prominente Autor das Forum verlassen hat, hängt vielleicht damit zusammen, dass die scharfen Töne von einem ebenso prominenten Kritiker kamen; dass es kein Zusammenkommen und keine Entschuldigung gab.

    Und das war in einem Forum, das ja noch träge und moderiert und nachlesbar solche Dinge auskocht. Wie viel schlimmer es mitunter in schnelleren Medien kracht, entzieht sich meinen zu langsamen Mediengewohnheiten. Ich halte es durchaus für denkbar, dass dort das Regulativ doch wesentlich schlechter bestellt ist.

    Ich glaube, dass die Art miteinander umzugehen durch das Internet einerseits und durch die Coronajahre andererseits massiven Schaden nimmt. Und ich gratuliere Markus zu seinem Aufruf, dagegen mehr Zivilcourage zu zeigen – in der U-Bahn ist uns das allen klar: aufstehen und sich einmischen ist richtig – Krawallbrüder machen lassen im Sinne von DFTT „die wollen ja nur, dass Du eskalierst“ ist falsch. So jedenfalls habe ich Markus verstanden.

    Für mich ist die DSA-Community derweil nur ein Teil der Gesellschaft und die ganze Gesellschaft wird roher und toxischer. Dass im Amerika der Orangehaarigen alle viel lieber miteinander sind, halte ich derweil für Fake-News. 🙂

    Mein Fazit aus dem ganzen: wenn jemand moderiert, zur Mäßigung aufruft, Diskussionen versachlicht, dann applaudiere, kommentiere oder klicke wenigstens auf „gefällt mir“. Viele leise Stimmen bändigen den Troll, nicht eine laute.

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    1. Tut mir leid, aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen ist dein Kommentar leider im Spamfilter gelandet und ich habe da nur per Zufall reingeschaut (eben weil der sonst gut funktioniert und da eigentlich nur Werbung landet). Deshalb kommt er erst jetzt mit einer Woche Verspätung.

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