Metaplot-Podcast – ein Besuch im Gasthaus Zum rollenden Würfel

Vorbemerkung: Eigentlich ist das Schreiben ja mein bevorzugtes Metier, aber hin und wieder hat es in der Vergangenheit auch mal gepasst, einen Ausflug in ein anderes Medium zu unternehmen. So habe ich mich vor ein paar Wochen sehr gefreut über die Anfrage von Heiko Akstinat vom Gasthaus zum rollenden Würfel, ob ich an einem Podcast zum Thema Metaplot bei DSA teilnehmen möchte. Wer hier ab und an reinliest, weiß dass das eines meiner persönlichen Steckenpferde ist und deshalb habe ich sehr gerne zugesagt und Anfang letzter Woche zusammen mit Heiko und einem seiner treuen Stammzuschauer, Onkel Behemoth, das Thema diskutiert. Aus meiner Sicht ist dabei ein sehr angeregtes und interessantes Gespräch zustandegekommen und es ist immer spannend, seine eigene Meinung mit der von anderen abgleichen zu können. Als Leitlinie für unsere Diskussion haben wir dabei eine Umfrage verwendet, die Heiko in den beiden Wochen zuvor online gestellt hat, um ein bereiteres Meinungsbild zum Thema zu erhalten. An der Umfrage haben sich im Endeffekt über 200 Leute beteiligt, was ich durchaus für eine beachtliche und repräsentative Zahl halte. Mit freundlicher Erlaubnis von Heiko möchte ich heute nochmal eine kleine Nachlese betreiben, gerade weil ich einige Ergebnisse hochinteressant finde, einige auch recht überraschend.    

Ein wenig Demografie

Die Frage nach dem Hintergrund der Teilnehmer*innen hat aus meiner Sicht zwei erwartbare Ergebnisse hervorgebracht, die allerdings zugleich auch durchaus zu denken geben sollten: Menschen, die DSA spielen (oder an Umfragen dazu teilnehmen), sind in der großen Mehrheit männlich und über 30. Einerseits scheint das zu bestätigen, dass man sich – offenbar auch als Community – noch mehr um nicht-männliche Personen bemühen muss. Andererseits bestätigt es einen Aspekt, der unlängst auf der RatCon von Markus Plötz angesprochen wurde:  DSA hat ein Nachwuchsproblem. Ich selbst bin als Zwölfjähriger in den 90ern zu DSA gekommen und viele, mit denen ich in der Community zu tun haben, haben dieselbe „Rollenspielbiografie“. Das scheint heute anders zu sein. An der Umfrage hat beispielsweise nur eine einzige Person im Teenager-Alter teilgenommen. Somit ergibt sich offenbar wirklich zunehmend die Frage, wie es gelingen kann, sich mehr in diese Richtung zu öffnen. Ich mutmaße beispielsweise, dass mein Blog hier sicher nicht mehr die modernste Form von Internetkommunikation darstellt und hier sicherlich auch vornehmlich Leute im Alter von 30+ lesen. Dazu scheint mir auch der Umstand zu passen, dass nur in etwa die Hälfte der Befragten Aventurien im Rahmen des aktuellen Metaplots bespielt, das wirkt für mich so, als wären ältere Editionen weiterhin sehr beliebt, aber auch bei diesen Spieler*innen, die DSA1-4 bevorzugen, mutmaße ich mal, dass sie eben schon etwas länger dabei sind.

Zeugnisnote befriedigend

Ebenso wurde darum gebeten, die eigene Zufriedenheit mit dem aktuellen Stand des Metaplots kundzutun. Im Schnitt hat sich dabei ein Resultat von 3 von 5 möglichen Punkten ergeben. Der Metaplot hat also die Zeugnisnote befriedigend erhalten. Auch das ist meiner Auffassung nach ein interessantes Ergebnis: Demnach kann man anscheinend nicht von totaler Unzufriedenheit sprechen, wie sie ab und an artikuliert wird (hier muss ich mich selbst zwischenzeitlich auch einordnen). Allerdings halte ich es umgekehrt auch für kein gutes Ergebnis, wenn ausgerechnet das, was bei DSA schon sehr früh eines der zentralen Merkmale geworden ist, als absoluter Durchschnitt bewertet wird. Hier bin ich mir sicher, dass auch der Anspruch der Macher, also von Verlag und Redaktion, ein anderer ist. Schließlich ist DSA nicht unbedingt für seine Einstiegsfreundlichkeit oder seine Regelleichte bekannt, sondern eher dafür, dass sich in fast 40 Jahren eine komplexe, vielschichtige Spielwelt ergeben hat, die immer wieder großartige Geschichten und übergeordnete Plots entwickelt hat, eben das, was als Metaplot oder lebendige Geschichte ein Kernelement ist.    

Was soll passieren?

Der aus meiner Sicht besonders relevante Aspekt der Umfrage ist aber natürlich der, der nach dem Wünschen der Teilnehmer*innen fragt. Denn da ergibt sich ein klar absehbarer Wunsch nach mehr Epik, auf einer Skala von 1-10 waren die Mehrheit eindeutig für die Stufen 6-10, mit einer Präferenz auf der 8. Sprich: Bei aller Liebe für die immer wieder gepflegte Hotzenplotzigkeit Aventuriens existiert doch die Sehnsucht nach umfassenderen Geschichten mit einer größeren Tragweite. Dafür spricht ebenfalls, dass über 70% sich einen neuen Erzschurken wünschen, auch wenn etwa 50% der Meinung sind, dass dieser nicht auf dem gleichen Machtlevel anzusiedeln sein sollte wie Borbarad. Das hat uns in der Diskussion paar Rätsel aufgegeben, dies in eine konkrete Vorstellung zu übersetzen. Meine These lautet dahingehend, dass es nach dem großen Köpferollen unter den traditionellen DSA-Antagonist*innen im Rahmen der Splitterdämmerung am Ende von DSA4 den Wunsch gibt, dass wieder mehr NSC nachrücken, die eben nicht nur für ein Abenteuer als Gegner fungieren, sondern die über einen längeren Zeitraum aufgebaut werden und eine echte Herausforderung darstellen, eben beispielsweise in der Formatgröße der ehemaligen Heptarchen.

Dem entspricht auch die Frage nach einer regionalen Verortung: Mehr als die Hälfte der Befragten wünschten sich keinen neuen Metaplot für eine ganz bestimmte Region, sondern Geschehnisse von aventurienweiter Auswirkung. Aus meiner Sicht könnte das auch daran liegen, dass im Zuge der Regionalspielhilfen ja periodisch regionaler Metaplot einen Anschub bekommt, etwa durch die mittlerweile etablierten Begleitabenteuer, die u.a. dazu dienen, auf den neuen Stand der Spielhilfe überzuleiten. Aus der eher homogenen Verteilung unter den abgefragten Regionen ragten lediglich das Orkland und das Svelltland heraus, offenbar möchten viele, dass hier wieder etwas passiert, in den Einzelmeinungen war auch dementsprechend eine häufiger anzutreffende Forderung die nach einem neuen Orkensturm. An der Stelle waren wir uns einig, dass dieses Anliegen wahrscheinlich auch dadurch befördert worden ist, dass vor kurzem eine Orkkampagne von Ulisses angekündigt worden ist. Hier kann sich der Verlag aber natürlich umgekehrt anscheinend auch bestätigt fühlen, dass dies wohl auch gewollt ist. Analog dazu sind es vor allem die traditionellen Fantasywesen, die dabei eine Rolle spielen sollen, indem hier allen voran Menschen und Orks erbeten wurden, gefolgt von Zwergen und Elfen.

Brennen soll Alveran!

Der weitaus spannendste Teil der Umfrage steht für mich aber in Zusammenhang mit dem schon bei Editionswechsel angekündigtem zentralen Element des DSA5-Metaplots: dem Karmakorthäon, also den Konflikt der Götter um einen Platz in Alveran, eben auch mit der Option, dass jemand aus dem etablierten Pantheon bei diesem Stühlerücken am Ende als Verlierer dastehen könnte. Und hier ist die Mehrheit auch recht eindeutig, zwei Drittel der Befragten wünschen sich, dass mindestens eine etablierte Gottheit gestrichen wird.

Um wen ich sich dabei handeln soll, halte ich aber für das brisanteste Resultat: Wenig überraschend ist für mich, dass die unangefochtene Nummer 1 der Nennungen Levthan ist. Das liegt sicherlich daran, dass dieser im Zuge des kommenden Crowdfundings Die Gunst der Göttin mit seiner aus meiner Sicht wenig erquicklichen Hintergrundgeschichte (u.a. der Vergewaltigung Satuarias) in die Diskussion geraten ist. In seiner jetzigen Darstellungsform erscheint er demnach für viele verzichtbar. Somit scheinen die Diskussionen auch keine Einzelmeinungen abzubilden, sondern es gibt eine breitere Auffassung, dass er in der vorliegenden Form keine attraktive Gottheit darstellt. Allerdings würde ein Verschwinden Levthans sicherlich eher überschaubare Auswirkungen auf Aventurien haben, handelt es sich doch „nur“ um einen Halbgott, der keinen etablierten Platz im Pantheon der Zwölfe hat.

Völlig anderes stellt sich das aber im Fall von Rondra dar, die innerhalb diese Pantheons eine der wichtigsten Göttinnen ist und die den zweiten Platz in diesem „Negativranking“ einnimmt. Einerseits wirkt dies überraschend, denn es steht auf den ersten Blick auch in einem deutlichen Widerspruch zu einem zweiten abgefragten Element, nämlich welche Geweihten am häufigsten gespielt werden. Hier nehmen die Gefolgsleute der Kriegsgöttin nämlich einen deutlichen ersten Platz ein, fast ein Drittel der Befragten hat schon einmal einen solchen Charakter gespielt. Somit drängt sich der Eindruck einer sehr polarisierenden Gottheit auf, während bei anderen Göttern die Ergebnisse korrelierten. Phexgeweihte beispielsweise sind ebenfalls sehr beliebte Spielercharaktere, umgekehrt wollen dazu passend auch nur sehr wenige Phex aus dem Pantheon entfernen, für Boron gibt es ein ähnliches Gesamtbild. In der Diskussion haben wir nach Ursachen gesucht, Onkel Behemoth hat hier beispielsweise die Vermutung angestellt, dass das durch die Publikationen von DSA5 entstanden ist, indem hier Rondra am stärksten in ihrer Position hinterfragt worden ist, u.a. durch den Fall der Rondrastadt Arivor, die Theaterritter-Kampagne oder zuletzt Banner der Treue. Zudem hat sie mit Shinxir und vor allem Kor gleich zwei Herausforderer mit anderen Konzepten einer Kriegsgottheit. Ich würde mich dem anschließen, auch wenn wir uns umgekehrt einig waren, dass die beiden Kontrahenten eigentlich keine attraktiven Gegenkonzepte ergeben. Vielleicht mag es aber auch an dem Umstand liegen, dass Rondra keine modernes Figurenidee darstellt mit ihrer strahlenden Heldinnenrolle, während Kor deutlich mehr einen ambivalenten Charakter im Sinne heutiger Erzählkonventionen verkörpert.      

Fazit

Der Kampf um Alveran scheint also als Idee durchaus anzukommen, allerdings soll dieser eben offenbar auch nicht zum Selbstzweck verkommen, sondern viele Spieler*innen wünschen sich eindeutig auch, dass am Ende wirklich ein Aufreißen des tradierten Pantheons stehen soll. Hier waren wir uns in der Diskussion auch einzig, dass es letztlich enttäuschend wäre, wenn sich die vielen Plotfäden des Karmakorthäons letztlich als Sturm im Wasserglas erweisen sollten. Heiko hat hier auch die für mich bisher neue These in der Raum geworfen, dass es mittlerweile doch sehr viele Gottheiten in Aventurien gibt und dies nicht unbedingt zur Übersichtlichkeit beitragen würde, gerade auch für neue Leute. Eine Reduktion der Götterwelt wäre somit auch ein Zurückfahren von unnötiger Komplexität. Das habe ich bisher so nicht gesehen (und sehe es auch immer nicht), es ist aber sicher auch ein weiterer interessanter Diskussionsansatz. Letztlich kann man den Ball aber natürlich ohnehin nur an Ulisses und die DSA-Redaktion weitergeben, diese sind es schließlich, die sich für die finale Umsetzung verantwortlich zeichnen. Eine Umfrage wie diese würde ich aber durchaus als Ermutigung werten, die eine oder andere radikalere Idee umzusetzen.    

13 Kommentare

  1. Mal was zur aventurischen Legende von Levthan und Saturia, so wie es bereits 1989 vermittelt wurde, SH1, S.44: Levthan soll ganz den Eltern ein Schönling gewesen sein, so das er jede(n) kriegen konnte, nur Saturia wollte nicht. Als nfesselte er sie mit einer Zauberfessel, die er von Hesinde bekam, und nahm sie im Efferdmond mit Gewalt. „Saturia rächte sich an dem kecken Frevler, indem sie ihn in einen Widder verwandelte für ewige Zeiten.“ Nur in den Efferdnächten erscheint er als Mannwidder. „Unter allen Göttern ist Levthan der verabschungswürdigste.“
    Außerdem ändert sich für Alvaraner Levthsn gar ncihts wenn die Aventurier ihn aus ihren Pantheon streichen, in Myranor hat er bereits mehr Anhänger.
    Dieser Götter-Ultra-Metaplot betrifft Dere, nicht nur Aventurien!

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      1. Du mißverstehst den Zusammenhang; was in Alveran passiert hat auf ganz Dere – wie eigentlich bereits der Sternefall (u.a. in Sternenleere nachzulesen) – Auswirkungen – nicht nur in Aventurien. Das muß/sollte von der Redaktion bedacht werden. Die „anderen“ Göttter haben so bereits größeren Einfluß auf Dere (u.a auch Tharun) – als die meisten Zwölf in Aventurien. Wobei ich im Imperium keine Gefahr sehe, da stehen schon bereits jetzt die „neuen“ Götter für Aventurien sehr stabil. Aber was ist mit Rielsand und Uthuria?
        (Das HA war ja bei den Zeitaltern ausnahmsweise nicht nur auf Klein-Aventurien beschränkt.)
        Gewöhnlich machen sich (Roman)Autoren mehr Gedanken als dann im Buch abgedruckt wird – falls es mal mit Myranor, Uthuria und Tharun weitergehen sollte, gäbe es bereits Notizen dazu.

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  2. „Ich mutmaße beispielsweise, dass mein Blog hier sicher nicht mehr die modernste Form von Internetkommunikation darstellt und hier sicherlich auch vornehmlich Leute im Alter von 30+ lesen.“

    Erwischt XD

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  3. Vielen Dank für die Zusammenfassung – zum Thema Metaplot kann man in der Tat nie genug lesen – was leider auch an der angesprochenen Regionalität und
    (mit Ausnahmen) – beschränkten Wirkmächtigkeit bisheriger Metaplotelemente liegen könnte. Also, ja, lasst es bitte ordentlich knallen… 🙂

    Beim Betrachten der Umfragergebnisse fällt auf, dass beim Thema, welche Gottheiten auf der Abschussliste stehen (sollten), Rastullah überhaupt nicht vorkam. Auf der RatCon wurde ja bereits angeteasert, dass in seinem Wirkungsbereich bald Konkurrenz bzw. ein neuer Feind auftauchen könnte. Persönlich freue ich mich sehr auf die kommende Regionalspielhilfe zur Khôm und hoffe, dass in ihr der Plotfaden von alten, im Wüstensand verborgenen Wesenheiten aus den Dunklen Zeiten (siehe ‚Der Dunkle Mhanadi‘) aufgenommen wird.

    Wir sind zwar nicht bei ‚Wünsch dir was‘, aber die Entstehung eines finsteren Pharaonenreiches in der Region – das hätte doch was; sozusagen als kleiner Ersatz für die von der Bildfläche verschwundenen Heptarchenreiche.

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  4. „same same but different“, Wassertragen auf allen Seiten, niemandem weh tun. Die Jahre haben gezeigt, dass die Redax nur Scheinänderungen vornimmt, um dann wieder im gewohnten Fahrwasser zu landen. Die Chance sich der Familie Rabenmund zu entledigen wurde versäumt, die Schwarzen Lande endeten fast an der Ogermauer bevor sie implodierten, Alveran wurde zu einer hochkomplexen Götterwelt entwickelt und in Aventurien reiht sich ein Dorf ans andere mit zu vielen Menschen. Taucht ein Bösewicht auf, wird er gepuscht bis er geplant fällt. Gähn. Das Ganze erinnert an standatisierte Netfixserien, die nach Mustern aufgebaut werden und auch so enden. Angst vor Innovation, Panik vor dauerhafter Veränderung in relevantem Umfang. Stets wird das Heil in Magie und Göttern gesucht. Die Helden scheitern selbst beim größten Bösewicht nicht. Die Redax liebt den heile Welt Ponnyhof und hält sich unbelehrbar für innovativ und woke.

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    1. Ich kann dir mit deiner Generalkritik überhaupt nicht zustimmen: Viele der genannten Aspekte (Ogermauer, die Rabenmunds) sind ja nicht unter der aktuellen Redax zu verantworten gewesen, sondern das sind deutlich ältere Setzungen.
      Und Bösewichter zu pushen, um sie irgendwann auch zu Fall zu bringen gehört für mich zu dem, was ich gerne hätte. Das ist mein Verständnis von der Heldenrolle, dass man mit den Schurken auch irgendwann abrechnen kann. Ich würde mir eben nur mehr solcher Figuren wünschen, die kontinuierlich aufgebaut werden, das passiert mich noch zu selten seit dem Editionswechsel.
      Die „Woke-Diskussion“ will ich jetzt nicht aufmachen, weil sie für mich nicht zum Metaplot gehört, umgekehrt will ich aber auch klar betonen, dass das für mich nichts ist, was man wie ein Schimpfwort benutzen sollte. Und Kampagnen wie zuletzt „Rabenkrieg“ haben für mich übrigens auch nichts mit Ponyhof und heiler Welt zu tun.

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  5. Engorausangbar: aha, also weil die alte Redax etwas gemacht hat, kann die neue nichts korrigieren? Cooles Argument. Nichts über woke angeblich schreiben wollen, aber dann doch ausgiebig tun. Coole Logik. 25x einen Schurken aufbauen um ihn dann niederzubügeln mit dem Argument, man züchte gerade am 26ten? Cooles Netflix, wie innovativ und unvorhersehbar. Rabenkrieg, der große Wurf und das Gegenteil von Ponnyhof? Orkensturm, 1000 Oger, Schwarze Lande stets mit gleichem Ende. Cool der begrenzebde Zaun des Ponnyhofs bleibt und alle Ponnys stehen wieder anschließend brav in ihrem Ställchen. Schreib doch einfach, dass du Netflixserien auch nach der 10 Wiederholung geil findest, solange sie nur die Namen der Hauptdarsteller austauschen. Viele sehen diesen Zustand und beklagen ihn, wollen neue Wege. Veränderungen mit kreativen Auswirkungen und nicht mit poetischen Worten das Gleiche nochmals in anderer Farbe beschrieben. Nicht mal in Darpatien hat es die Redax geschafft alte Adelshäuser zu stürzen. Nein, es kommt wieder ein Fürstentum der Rabenmunds und Rabenmund, Bregelsaum und Mersingen teilen sich das Land erneut. Und dabei war es neben Tobrien das Land mit einem Reset und Neubeginn, weil man dort die dunklen Heerscharen bekämpfte. Alles schon da gewesen. Wir brauchen keinen Borborad in Neuauflage, sondern einen (allerdings nicht sterbenden) Admiral Thrawn aus Starwars und eine zumindest halbwegs bereinigende Götterdämmerung. Wozu soll ich mur noch Regionalhilfen kaufen, wenn ich diese nur noch detaillierter die umgeworfene Milchkanne an der dritten Gabelung beschreiben, weil sie schon in der Vorauflage schon dort stand und seitdem nur etwas gerostet ist, um dann in der neuen Spielhilfe gegen eine neue ausgetauscht zu werden? Auch die aventurischen Boten sind lahm geworden. In 10 Minuten gelesen und festgestellt, dass man es auch hätte sein lassen können. „bekannt und bewährt“ bedeutet nicht gut, genausowenig wie jeden Tag sein Leibgericht zu essen.

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  6. Ach, deine Meinung kann und will dir nicht nehmen. Ich kann und will sie aber nicht teilen. Nebenbei verstehe ich nicht, warum man sich überhaupt noch Gedanken zu DSA macht, wenn man so ziemlich alles am Metaplot ätzend findet, von Beginn an (wenn du sogar schon bei den 1000 Ogern anfängst.).
    Ich habe übrigens gar kein Netflix:)

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