Wie wird 2020?

Vorbemerkung: Wie üblich möchte ich an dieser Stelle zunächst allen Leserinnen und Lesern ein frohes neues Jahr wünschen, natürlich primär verbunden mit guter Gesundheit und sekundär auch wieder viel Spaß an DSA. Und genau darum soll es wie immer im ersten Dereblick-Artikel des Jahres gehen: Was wird 2020 bringen? Welche Produkte sind bislang angekündigt worden und lassen sich vielleicht schon einige Jahrestrends schon absehen? Auf jeden Fall wird es wieder ein in allen Sparten sehr ergiebiges Jahr werden, sind doch schon in fast allen denkbaren Bereichen Sachen adressiert worden, neben dem Kernbereich Rollenspiel wird es auch neue Romane, Hörspiele, Gesellschaftsspiele und auch wieder ein Computerspiel geben. Natürlich werde ich diese Übersicht im Folgenden auch wieder mit meiner eigenen Erwartungshaltung verbinden.

Regionalspielhilfen – jetzt erst recht?

2019 wurde ja das Ziele einer Steigerung der Veröffentlichungsfrequenz von Regionalspielhilfen leider verpasst. Somit ist meine Hoffnung natürlich, dass sich dies jetzt einfach nur ein wenig nach hinten verschoben hat. Mit Sicherheit steht natürlich ein sehr reichhaltiges Thorwal-Paket ins Haus, ist doch das Crowdfunding zu Die Gestade des Gottwals extrem erfolgreich verlaufen und im Normalfall hält Ulisses in diesem Bereich die geplante Veröffentlichung relativ zuverlässig ein. Neben der üblichen Regionalflöte bestehend aus Spielhilfe, Rüstkammer, Heldenbrevier, Landkartenset, Soundtrack und dem Abenteuer Runen des Schicksals haben sich ja noch eine Reihe weiter Publikationen ergeben. Sehr freue ich mich über zusätzliches Abenteuermaterial, neben dem Kurzabenteuer Mittsommerrache und einer Fortführung der Reihe Auf ins Abenteuer ist ja auch noch das Soloabenteuer Die Nacht der Feuertaufe angekündigt. Dazu folgen diverse Regelerweiterungen, zusammengefasst im Kompendium des Gottwals. Auch die Vademecum-Reihe wird fortgesetzt mit einem Swafnir-Vademecum. Gerade diese kleinen Bände waren in der Vergangenheit oft sehr lohnend.

Ebenfalls angekündigt wurde auch schon Die Dampfenden Dschungel, also die Regionalspielhilfe zum Tiefen Süden und den Waldinseln. Auch hier freue ich mich sehr darauf, dass auch der südliche Teil Aventuriens weiter erschlossen wird, nachdem bis auf das Dornenreich bislang ja nur die nördliche Hälfte des Kontinents berücksichtigt wurde.

Weitere konkrete Ankündigungen sind noch nicht erfolgt, allerdings gehe ich davon aus, dass in dieser Hinsicht im Laufe des Jahres noch weitere Ankündigungen folgen werden, nach wie vor wäre meiner Auffassung nach das Bornland nach der längst abgeschlossenen Theaterritter-Kampagne ein heißer Kandidat.

Regeln und Spielhilfen – eine große Kräuterdosis

Auch wenn der regelseitige Bereich schon vielfältig erschlossen ist, gibt es weiterhin viele kleine oder größere Aspekte, die bislang noch nicht ausgebaut wurden. Darunter befindet sich auch die aventurische Pflanzenwelt, immerhin spielen Heil- und Giftpflanzen seit jeher eine wichtige Rolle. Dieser Umstand wird im Aventurischen Herbarium aufgegriffen. Dabei erweist sich dieses Feld als so umfangreich, dass für dieses Jahr gleich zwei Bände angekündigt wurden. Ich persönlich muss einräumen, dass ich schon mit der irdischen Pflanzenwelt relativ wenig am Hut habe und das bislang auch aventurisch nicht unbedingt nicht unbedingt zu meinen Vorlieben gehört. Aber oft sind es ja auch gerade solche Sachen bei DSA, die sich als ausgesprochen ergiebig erweisen. Wichtig bei solchen Bänden finde ich aber, dass sie neben den notwendigen Regeln auch inhaltliche Anregungen für den Einsatz im Spiel enthalten.

Weiter mit der Bahalyr – Abenteuer  

Im Abenteuerbereich dürfte sich der Trend von 2019 fortsetzen, dass hier relativ regelmäßig Nachschub anstehen dürfte. Garant dafür dürfte allein schon die Fortführung der Sternenträger-Kampagne sein, sind doch die Bände 3-6 schon konkret mit Titeln und auch schon einigen Inhalten angekündigt. Der Abgesang Ometheons verspricht dabei die Rückkehr an einige Schauplätze, die schon aus der Phileasson-Saga bekannt sind, ähnliches dürfe aber auch für die weiteren Fortsetzungen Das Sturmgeheul von Shiyadur, Das Tosen über Liretena und Die Worte der Orima gelten. Nach wie vor hoffe ich hier auf atmosphärische Abenteuer und die Offenlegung vieler alter Geheimnisse der Hochelfen. Allerdings erwarte ich auch ganz konkret, dass in den kommenden Bänden die Führung nicht mehr so eng wird wie zuletzt in Der Klang des Feyraasal, wo es für die HeldInnen viel zu wenig Gelegenheit gab, echten Einfluss auf die Handlungsentwicklung zu nehmen.

Auch hier gibt es neben den Abenteuern aus dem Thorwal-Crowdfunding noch keine weiteren konkreten Ankündigungen, aber auch hier werden sich vermutlich noch weitere Titel einstellen. Möglicherweise ergibt sich ja noch 2020 der Startschuss für Rabenkrieg, die kommende Al´Anfa-Kampagne, die ja immerhin schon durch zwei Romane vorbereitet wurde und nun für meinen Geschmack viel zu lange auf sich warten lässt. Allerdings gehe ich davon aus, dass keine zwei großen Kampagnen nebeneinander voröffentlich werden, demnach dürfte dies erst nach dem Abschluss von Sternenträger ein Thema werden.

So oder so stehen ja auch allein schon auf der Heldenwerk-Ebene 6 weitere neue Kurzabenteuer an. Gerade für die übernächste Ausgabe habe ich dabei hohe Erwartungen, flankiert sie doch den Aventurischen Boten Nr. 200, was hoffentlich dementsprechend zelebriert wird (eben vielleicht mit einem besonderen Abenteuer?). Weiterhin folgt auch wie gewohnt ein Heldenwerk-Archiv Nr.4, das ja auch das Con-exklusive Abenteuer enthalten dürfte, von dem bislang immerhin schon bekannt ist, dass es eine Verbindung zu Maraskan aufweist.

Es wird gruselig!

Neben diesen „normalen“ DSA-Produkten steht aber auch die Auslieferung der aventurisierten Variante des Cthulhu-Mythos an. Hierbei handelt es sich neben dem Grundbuch um die beiden Abenteuerbände Schweigen aus Somerisk und Unheilvolles Grauen, ein Brevier des Noioniten, ein Cthulhu-Vademecum und einen Meisterschirm. Gut gemachter Horror kann sicherlich eine Bereicherung für DSA sein, allerdings muss ich klar gestehen, dass ich hier sehr skeptisch bin, ob die Umsetzung wirklich überzeugen kann. Vor allem bezweifle ich, dass gelingen kann, etwas nach Aventurien zu verpflanzen, was ursprünglich für ein anderes Rollenspiel gedacht war. Aber selbstverständlich lasse ich mich sehr gern vom Gegenteil überzeugen.

Romane – Thorwaler, Gladiatoren und ein Wolf

Genau wie bei den Abenteuern wird auch auf dem Romansektor aller Voraussicht nach kein Mangel herrschen, stehen doch auch hier vor allem Fortsetzungen zweier bereits begonnener Reihen an.

Für Das Blut der Castesier stehen dank der schnellen Folge der Veröffentlichung nur noch die beiden abschließenden Bände Blutsbande und Reich der Toten an. Die bisherigen Romane fand ich ausgesprochen unterhaltsam und so wird es sicherlich sehr spannend zu verfolgen, wie die Geschichte von Lucia, Valerius und Sabella endet, vor allem müsste irgendwann auch der Punkt erreicht sein, an dem die ungleichen Geschwister (Gladiatorin, Unterweltgröße und Magierin) wirklich zusammenfinden.

Noch ein gutes Stück von ihrem Ende entfernt ist die Phileasson-Saga. Aber auch hier sollten mit Elfenkrieg und Echsengötter (März bzw. August) nach einem Jahr Pause beide Mannschaften ihrem Ziel etwas näher rücken. Wie üblich freue ich mich auf seitenstarke Romane, in denen neben dem Fortschritt des Wettbewerbs auch das individuelle Schicksal der Mitglieder der Ottajaskos von Phileasson bzw. Beorn im Mittelpunkt stehen dürfte. Eine große Änderung im Ablauf dürfte nun auch darin liegen, dass sich die Wege der beiden Konkurrenten nun getrennt haben und jeder nun für sich allein vorankommen muss, wobei Beorn den Hochelfen deutlich näher kommt als Phileasson, der seine Reise über den Kontinent weiter fortsetzt.

Recht bald schon dürfte zudem die bebilderte Geschichte Mischa, der Wolf und der Goblin erscheinen, wobei es sich wieder um eine kleine Erzählung für Kinder vom Verlag Schwarze Ritter handelt. Diesmal spielt die Geschichte im Bornland und dürfte wieder eine kindgerechte Aufarbeitung aventurischer Verhältnisse enthalten. Die ersten beiden Bücher waren inhaltlich und illustratorisch sehr schön gestaltet und haben eine interessante Perspektive auf Aventurien geboten, die mir wirklich gut gefallen hat.

Aventuria auf Klassikerpfaden

Auch Aventuria wird in diesem Jahr seine Fortsetzung finden, erstmals basierend auf einem deutschsprachigen Crowdfunding (vermutlich im Februar beginnend). Dieses Mal sollen die beiden DSA1-Soloabenteuer Nedime, die Tochter des Kalifen und Borbarads Fluch umgesetzt werden. Damit bleibt man der Linie treu, primär Klassiker als Vorlage zu nutzen. Wie üblich wird die Frage spannend sein, welche neue Spielmechanismen eingebaut werden. Gerade bei Borbarads Fluch wird es zudem sicher sehr interessant zu sehen sein, wie die trashige Geschichte umgesetzt wird, die zum heutigen Aventurien überhaupt nicht mehr passt. Allerdings muss hier natürlich noch ein kleines Fragezeichen gesetzt werden, ob eine Durchführung des Crowdfundings Anfang dieses Jahres auch bedeutet, dass eine Auslieferung ebenfalls noch 2020 erfolgt. Hier scheinen ja offenbar in der Produktion Unterschiede zwischen reinen Printprodukten und Gesellschaftsspielen mit vielfältigerem Material zu liegen, wie sich bei Schatten der Macht erwiesen hat, das sich im Vergleich zu den reinen Rollenspiel-Crowdfundings vergleichsweise massiv verspätet hat bis zur Vollendung.

Hörspiele – Hothar auf großer Fahrt

Auch die 2. Staffel der Hörspielreihe von Winterzeit Audiobooks wird fortgeführt, wobei noch drei weitere Folgen erscheinen werden (als erstes Folge 10 Das Geisterschiff), in denen Hothar und seine Gefährten weiterhin versuchen werden, den Fluch des Goldes zu lösen. Weiterhin wird die technische Machart über jeden Zweifel erhaben sein, das war bisher bei allen Teilen eine sichere Bank. Nach wie vor verspürt man aber immer wieder, dass die Macher nur begrenzt mit Aventurien vertraut sind und immer wieder unpassende Aspekte einarbeiten, die DSA-Kenner eher verstören. Auch hier hoffe ich, dass dort vermehrt auch auf solche Dinge geachtet wird. Sicherlich ist es sinnvoll, zumindest wenn man ein breites Publikum ansprechen möchte, nicht unbedingt einen Abschluss in aventurischer Religionswissenschaft und Geografie besitzen zu müssen, trotzdem würde es sicher nicht stören, manchmal etwas mehr auf die Stimmigkeit zu achten.

Book of Heroes

Computerspiele haben bei DSA seit den 90er Jahren eine gute Tradition, die auch von vielen hervorragenden Titeln wie Schicksalsklinge, Drakensang oder Satinavs Ketten geprägt wurden. Nach einiger Zeit ohne neue PC-Umsetzungen ist im vergangenen Jahr mit Book of Heroes wieder ein Rollenspiel angekündigt worden. Laut Ankündigung des Entwicklerstudios Random Potion sollen insbesondere schnelle Dungeon-Crawls zentraler Spielinhalt sein. Auch hier werden die Informationen über genauere Details sicher bald folgen, insbesondere über die Story ist noch nichts bekannt. Auch hier ist sicherlich die wichtigste Frage, ob da etwas entsteht, was nur dem Namen nach DSA in sich trägt, oder ob man dem Spiel an Ende auch anmerken wird, dass man sich die Mühe gemacht hat, die entsprechende Spielwelt auch inhaltlich spürbar einzuarbeiten.

Ganz generell ist gerade so einer Computerspiel-Umsetzung jeglicher Erfolg zu wünschen, immerhin ist hier die Reichweite sehr viel weiter als im Nischenbereich Rollenspiel. Somit ergibt sich vielleicht die Gelegenheit, weitere SpielerInnen davon zu überzeugen, die die Spielwelt interessant finden, auch einmal einen Blick in die Rollenspielvorlage zu werfen.

Myranor, Tharun, Uthuria – ein Ende der Flaute?

Hier wird es bei mir fast schon gebetsmühlenartig: Für die Zukunft der anderen derischen Kontinente gibt es immer noch keine valide Aussage, was eine Fortführung angeht. Nach wie vor finde ich es verständlich, dass der Fokus auf Aventurien liegt, immerhin wird ja auch dort ständig angemahnt, dass Fortschritte manchmal langsamer stattfinden, als viele SpielerInnen das gerne hätten, beispielsweise im Bereich der Regionalspielhilfen. Trotzdem handelt es sich um lohnenswerte Spielwelten, die aus meiner Sicht eine Weiterführung verdient hätten, gerade in der Vergangenheit sind hier einige echten Perlen erschienen, beispielsweise die Wächter des Imperiums-Kampagne oder der Tharun-Abenteuerband Schwerter und Giganten. Gerade für eine Ankündigung Myranor betreffend könnte man zudem kaum einen besseren Zeitpunkt finden, feiert das Setting doch jetzt sein 20jähriges Bestehen.

Fanwerk

Abseits von den offiziellen Publikationen ist zudem auch der Fanbereich immer einen Blick wert. So wird das angesprochene Myranor-Jubiläum sicherlich auch wieder von einigen Ausgaben der Memoria Myrana begleitet werden. Genauso haben hat das Fanprojekt Die Kinder des 23. Ingerimm angekündigt, die begonnene Arbeit fortzusetzen, so sind in der kürzlich erschienenen Spielhilfe auch schon kommende Abenteuer angekündigt worden. Diese beiden seien hier stellvertretend genannten für eine ganze Reihe von aktiven Fanprojekten, die dafür sorgen, dass DSA ein lebendiges und kreatives Rollenspiel bleibt, dass explizit auch dazu gemacht ist, es selbst auszugestalten, abseits dessen, was auf regulärem Weg erscheint.

Fazit

Schon diese vorläufige Übersicht zeigt, dass auch 2020 kein langweiliges DSA-Jahr werden wird, gerade die Crowdfundings sorgen ja allein schon für eine Steigerung des Produkte-Outputs im Vergleich zu früheren Jahren. Positiv erscheint mir auch, dass längst nicht mehr allein Ulisses sich verantwortlich zeichnet, sondern neben dem Rollenspielkern auch auf anderen Sektoren Unternehmen die Spielwelt erweitern, so dass in diesem Jahr auch die Hörspiele von Winterzeit Audiobooks, das Computerspiel Book of Heroes und die Phileasson-Romane des Heyne Verlags erscheinen. Gerade die letzteren beiden Projekte sorgen ja auch dafür, dass DSA auch abseits der üblichen Nische Präsenz zeigen kann.

Erfahrungsgemäß ist das, was ich hier aufgezählt habe, ohnehin nur der Anfang, im Regelfall nutzt Ulisses ja gerade den KRK als Plattform, um eine Reihe neuer Produkte anzukündigen, was dann folgend mit der Zeit auch auf anderen Kanälen publik gemacht wird. Somit werden sich mit Sicherheit noch viele Bände ergeben, von denen bislang noch nicht die Rede gewesen ist.

Inhaltlich freue ich mich persönlich am meisten auf die Thorwal-Regionalspielhilfe, eine meiner Lieblingsregionen, die Rekordergebnis des Crowdfundings zeigt ja ohnehin, dass hier ein gesteigertes Interesse unter den SpielerInnen besteht. Natürlich weckt das auch die Erwartungshaltung, dass das Endergebnis auch gut ist. Für mich bedeutet „gut“ in diesem Fall vor allem ein großes Maß an Abenteueranregungen und keine drögen Beschreibungen, sondern eine lebendige Gestaltung des Settings, ohne absolute Detailversessenheit, sondern mit einer Konzentration auf das Wesentliche.

Nach einem Jahr Pause ist außerdem bei mir die Vorfreude auf die Fortsetzung der Phileasson-Saga sehr hoch, zumal mich die bisherigen Bände des Autoren Duos Hennen/Corvus trotz einiger Längen überzeugen konnten. Wie bei vielen SpielerInnen der Kampagne aus den frühen 90ern ist dabei natürlich auch eine gehörige Prise Nostalgie mit ausschlaggebend.

Natürlich beabsichtige ich, die angesprochenen Publikationen nach Möglichkeit nach ihrem Erscheinen hier im Blog zu besprechen, es bleibt also wie üblich dabei, dass keinerlei Nachschubprobleme absehbar sind.

7 Kommentare

  1. Lieber Engor,
    herzlichen Dank für diesen tollen Ausblick! Was Du nicht erwähnt hast, ist die Pardona-Trilogie von Mhaire Stritter. Soweit ich weiß, ist der erste Band bereits geschrieben, was natürlich nicht heißt, daß er noch in 2020 erscheinen wird. Aber erwähnen wollte ich es dennoch.
    Viele Grüße und alles Gute für 2020

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  2. Vielen Dank für deinen unermüdlichen Einsatz im letzten Jahr! Eigentlich müsste mal ein Crowdfunding gemacht werden, um deinen Arbeitseifer zu honorieren… 🙂
    Persönlich gehöre ich ja zur DSA-Minderheit, die beim Thorwal-CF so gar nicht abgeholt werden konnte. Liegt evtl. daran, dass ich langsam CF-müde werde. Sicher aber: Es gibt andere Regionen, auf die ich mich mehr freue.
    Bspw. ein Horas-Band (kommt wahrscheinlich als mehrbändiges CF) 😉 oder eine eigenständige Almada-Spielhilfe, die ja bei DSA4.1 nur ein Anhängsel der Gareth-SH war.
    Auch thematische Bände würden mich freuen, bspw. ein Band zu den Schwertgesellen Aventuriens. Quasi ein „Klingentänzer 2.0“.
    @Engor: Was denkst du, welche Regionen kommen nach Thorwal, Südmeer oder Bornland? Auf welche RSH freust du dich am meisten?

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    1. Vielen Dank für die Blumen, aber keine Sorge, ich komme auch ohne Crowdfunding bestens aus…
      Ich vermute schon, dass das Südmeer die nächste Regionalspielhilfe sein wird. Wenn ich eine Wunschregion setzen würde, wäre das eindeutig das Horasreich, bitte mit viel Mantel-und-Degen-Feeling und ganz vielen Anregungen für schöne Intrigenabenteuer.

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    2. Wobei die Dampfenden Dschungel und das Südmeer meiner Kenntnis nach sowieso zwei verschiedene Regionalspielhilfen sind. Die eine die südlichen Dschungel und die Waldmenschenstämme beinhaltend, die andere das südliche Meer mit deren Inseln und der kolonisierten Küste von Uthuria.

      Für dieses Jahr konkreter angekündigt, wurde Dampfende Dschungel. Das Südmeer sollte ursprünglich genau wie Thorwal mit zu den ersten Regionalspielhilfen gehören, rutschte in der Planung allerdings dann nach hinten. Inzwischen ist es im Südmeer verschollen. Auch da hoffe ich auf ein baldiges Erscheinen. Wären es indirekt doch auch Neuigkeiten aus Uthuria, wenn auch nur über die aventurischen Kolonien dort.

      Ansonsten bin ich einfach mal gespannt auf die Dampfenden Dschungel und hoffe, dass sie es endlich wirklich mal schaffen, den regionalen Output zu vergrößern.

      Und auch dir ein schönes Jahr Engor. Ich freue mich schon auf deine Rezensionen. Aber gönn deinen Schreibgrolmen auch ruhig mal eine Pause oder eine Belohnung zwischendurch. 😉

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      1. Ja, vielen Dank Engor! Serh schön zusammengefasst. Bei den Regionalspielhilfen verfolgt Ulisses ja den Gedanken, zum einen kleinere Gebiete als unter DSA 4 zu beschreiben (z.B. nur 2 Provinzen des MR statt 3) und v.a. zu schauen, dass es bei diesen Gebieten dann auch eher einen klaren thematischen Schwerpunkt gibt und nicht viele verschiedene, so dass man die Bände eher als für sich stehende „Settings“ sehen kann. Ich fand auch, dass bei DSA 4 oft einige Regionen/Elemente der RSHs etwas heterogen zu den restlichen im Band standen. Vor dem Hintergrund muss man dann wohl auch die Dampfenden Dschungel betrachten, die sich dann eben nicht noch zusätzlich zur Kultur der Waldmenschen mit Piraterie beschäftigen. Ich finde diesen Plan insgesamt gut, beleuchtet es doch manche vernachlässigteren, kleinen Regionen evtl. etwas mehr als früher und gibt ihm klarere thematische Schwerpunkte. Almada wurde hier beispielsweise genannt und könnte davon profitieren; das könnte ich mir z.B. gut in einem Band „Yaquirien“ vorstellen, der dann auch die andere Seite der Reichsgrenze thematisiert, da es da ja auch zahlreiche Verbindungen zwischen diesen Provinzen in zwei verschiedenen Reichen gäbe, womöglich sogar die Grenze zum Kalifat, so dass da ein Dreigestirn aus Intrigen, Grenzstreitigkeiten, Adelsverbindungen etc. entsteht, das ja auch eine ganz eigene Kultur hat, die an das Renaissance-Spanien erinnert. Zum Horasreich stelle ich mir dann zumindest einen Kernlande-Band (Norden) und einen zum „Wilden Süden“ vor, womöglich sogar noch einen dritten? (Zyklopeninseln einzeln?). Ich selber strebe nach Sternenträger etwas zu den Nördlichen Siedlerstädten und den Elfengebieten dort an. Aber das liegt alles natürlich noch in ziemlicher Zukunft und kann sich, wie das so ist, auch noch dreimal ändern. Das ist dann halt auch der große Nachteil: Aus 14 RSHs unter DSA 4 (die Reisende Kaiserin mal abgezogen) werden da sicher über 20, die erstmal alle publiziert werden müssen. Ich hoffe jedenfalls, 2020 erscheinen ein paar davon, und freue mich drauf.

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